Feuerwehr lässt es krachen

Bürgermeister Max Völkl, Festbraut Julia Schönberger, Altlandrat Simon Wittmann, Vorsitzender Karl Kraus und Manfred Zitzmann (von rechts), Chef des Patenvereins Woppenrieth, stießen auf ein schönes Fest an.

Mit Pauken und Trompeten begann die 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Großenschwand. Die Ortschaft hatte sich herausgeputzt und ihr Festgewand angezogen. Alle Mühen der vergangenen Monate waren vergessen.

Alle freuten sich, dass es nun endlich losging. Am Freitag um 19.30 Uhr war es soweit. Am Ortseingang hatten sich der Jubelverein mit den Festdamen, der Patenverein Woppenrieth, die Ehrenpatenvereine Tännesberg und Kleinschwand, Ehrengäste und die Ehrenschirmherren Bürgermeister Max Völkl und Altlandrat Simon Wittmann formiert, die den Zug vorbei an der Kapelle in Richtung Festplatz und -zelt anführten.

Fanfaren und Salutschüsse

Den Ton gaben die Fanfarenspieler der Kolpingsfamilie Tännesberg an. Die ersten Salutschüsse der Böllergruppe des Schützenvereins stimmten auf das Fest ein. Jeder der zehn Schützen feuerte fünf Schuss unter dem Kommando von Manfred Fleischmann ab.

"O zapft is!"

Im Festzelt stand das erste Fass Festbier zum Anzapfen bereit. Vorsitzender Karl Kraus wollte von den Ehrenschirmherren wissen, wer ihnen anzapfe. "Der mit dem Schurz", zeigte Wittmann auf Bürgermeister Völkl. Für den Zimmermeister war das kein Problem. Nach zwei Schlägen hieß es: "O zapft is!" Beide Ehrenschirmherren füllten Masskrug um Masskrug und stießen auf ein "schönes Fest" an. Unter den Besuchern waren auch der frühere Pfarrer Edward, der langjährige Landtagsabgeordnete Georg Stahl sowie einige Gemeinderäte.

In Stimmung waren längst schon die Festdamen, die schon auf dem Weg ins Festzelt für Furore sorgten und dort auf den Abend einstimmten. Die Kinder zog es eher zur Schiffschaukel, manch anderen an den Imbissstand. Die "Stoapfälzer Spitzbuam" legten sich von Anfang an ins Zeug, sorgten für Partystimmung und verwandelten das Festzelt in ein Tollhaus. Auch die Barkeeper hatten alle Hände voll zu tun. Für viele wurde es ein sehr langer Abend, mit dem am Schluss alle sehr zufrieden waren. Bei freiem Eintritt spielte am Samstag bei der "Nacht der Tracht" "Wöidarawöll". Betriebsinhaber waren mit ihren Belegschaften zum Feiern ins Festzelt gekommen. Viele ehemalige Großenschwander waren außerdem der Einladung zu einem Treffen gefolgt.
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