Feuerwehr muss umbauen

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ehrten die Poppenreuther Brandschützer Reinhold Fachtan. Er erhielt neben einer Urkunde auch ein "Löschwerkzeug". Unser Bild zeigt von links zweiten Bürgermeister Karl Busch, den Kommandanten Richard Wegmann, stellvertretenden Kommandanten Thomas Schiml, Reinhold Fachtan und Vorsitzenden Markus Schultes. Bild: kro

30 Mal rückte die Feuerwehr Poppenreuth im vergangenen Jahr aus. Sie ist gut gerüstet, hat viel in notwendige Geräte investiert. Doch das Feuerwehrhaus ist für zwei Fahrzeuge zu klein. Jetzt hoffen die Brandschützer auch auf die Unterstützung der Stadt Waldershof.

Meist waren es technische Hilfeleistungen (Verkehrsunfälle, Ölspuren), bei denen die Feuerwehr Poppenreuth gefordert war, informierte Kommandant Richard Wegmann in der Jahreshauptversammlung am Dreikönigstag im Feuerwehrhaus. Auch gab es 2014 zwei kleinere Brandeinsätze und drei Fehlalarmierungen. Die Helfer waren insgesamt 225 Stunden im Einsatz. 2013 standen 38 Einsätze und 335 Stunden in der Bilanz.

Wegmann verwies auf elf Unterrichte und Übungen sowie eine Einsatzübung bei der Brandschutzwoche. Erfreulich sei, dass sich wieder einige Aktive den Leistungsprüfungen stellten. Angeschafft worden seien ein neues Rolltor für die Fahrzeughalle und ein Anhänger für die Ölspurbeseitigung. Kreisbrandinspektor Andreas Wührl habe bei einer Besichtigung festgestellt, dass das Poppenreuther Feuerwehrhaus für zwei Fahrzeuge zu klein sei. Nun sei man dabei, den Schlauchturm auszubauen. Vorsitzender Markus Schultes überreichte deshalb am Dienstag einen Zuschussantrag an die Stadt Waldershof an zweiten Bürgermeister Karl Busch. Jugendwart und stellvertretender Kommandant Thomas Schimmel sprach von einem ereignisreichen Jahr für den Nachwuchs. Neben den Übungen habe vor allem die aktive Teilnahme an der Einsatzübung auf dem Rosenthal-Gelände imponiert. Außerdem war der Nachwuchs erstmals beim "Werner-Baier-Gedächtnismarsch" in Beidl dabei. Aktuell bilden zehn Feuerwehranwärter die Jugendgruppe. Weitere Zugänge trotz so mancher Werbemaßnahme: Fehlanzeige.

Vorsitzender Markus Schultes ging umfassend auf die gesellschaftlichen Aktivitäten des Feuerwehrvereins ein, der 90 Mitglieder umfasst. Schultes erinnerte unter anderem an die Winterwanderung zum Rawetzer Haus, das Kaffeekränzchen am Faschingssonntag, das Maibaumaufstellen und an das Gartenfest an Fronleichnam. Toll sei das Herbstfest im September angenommen worden. Großes Lob zollte Schultes allen Feuerwehrfrauen, die die Festivitäten stets mit Kuchenspenden unterstützen.

Unterstützung zugesichert

Zweiter Bürgermeister Karl Busch zeigte sich von den Aktivitäten der Poppenreuther Wehr beeindruckt. Die Wehren seien ein unverzichtbarer Bestandteil des Rettungswesens und des Sicherheitskonzepts der Stadt. Ohne dieses ehrenamtliche und freiwillige Engagement würde es schlimm aussehen. Deshalb werde die Stadt Waldershof alles tun, die Feuerwehr zu unterstützen.
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