Feuerwehr Pleußen sieht sich gut aufgestellt und zieht positive Bilanz - Joachim Gradl neuer ...
Hochzufrieden mit Fuhrpark und Jubiläumsfeier

Werner Riolfi (Zweiter von links), Anton Kunz (Mitte) und Hermann Haberkorn (Zweiter von rechts) wurden als Beisitzer der Feuerwehr Pleußen im Amt bestätigt. Dazu gratulierten Vorsitzender Markus Fischer (links), Kommandant Wolfgang Haberkorn (Dritter von links) und Bürgermeister Roland Grillmeier. Bild: jr
"Es gibt kaum eine Feuerwehr unserer Größenordnung, die besser ausgestattet ist", betonte Kommandant Wolfgang Haberkorn voller Stolz bei der Jahresversammlung der Pleußener Feuerwehr. "Den großartig aufgestellten Fuhrpark sehe ich als große Gemeinschaftsleistung. Das ist der Lohn für die Arbeit der vergangenen zwei Jahrzehnte." Aktuell zählt der Verein 168 Mitglieder, darunter 33 Aktive und 5 Jugendliche. Im Amt bestätigt wurden die Besitzer Werner Riolfi, Hermann Haberkorn und Anton Kunz.

Kassier seit 25 Jahren

Vorsitzender Markus Fischer erinnerte an eine Reihe von Veranstaltungen. Höhepunkte seien die Feiern zum 115-jährigen Bestehen mit Fahrzeugweihe und der Oberpfalzcup gewesen. Auf große Resonanz sei wieder das traditionelle Hallenfest gestoßen. Dieses werde heuer am 9. Mai gefeiert. Der Häuslfasching stehe am 7. Februar auf dem Programm, der Maibaum werde am 30. April aufgestellt. Dank zollte Markus Fischer Kassier Konrad Heindl, der seit 25 Jahren die Finanzen der Wehr führt.

Wolfgang Haberkorn bezeichnete die Indienststellung des neuen Mannschaftstransporters als Höhepunkt des vergangenen Jahres. Die Gesamtkosten von 23 000 Euro seien auf mehrere Schultern verteilt worden. 10 000 Euro habe die Stadt Mitterteich beigesteuert, der Rest sei durch Spenden finanziert worden. Ein besonderer Dank ging an Ehrenkommandant Bernhard Thoma, der einen Großteil der Spenden an Land gezogen habe. Das neue Fahrzeug sei erstklassig ausgestattet und erhöhe die Sicherheit der Bürger.

Trotz des arbeitsreichen Festjahres habe die aktive Truppe neun Übungen durchgeführt. Dr. Wolfgang Fortelny und dessen Sohn Johannes haben den Brandschützern den richtigen Umgang mit dem Defibrillator beigebracht. Aktuell verfügt die Wehr über acht Atemschutzträger, wie Wolfgang Haberkorn informierte.

Zehn Einsätze

Insgesamt habe die Wehr im vergangenen Jahr zehn Mal ausrücken müssen, wobei der Brandeinsatz in Neumühle herausgeragt habe. Haberkorn berichtete, dass die Wehr nun auch ein Hochdrucklöschgerät im Wert von 2000 Euro besitze. Diese Summe habe die Wehr selbst übernommen. In den vergangenen Jahren habe man aus eigenen Mitteln rund 20 000 Euro in die Verbesserung der Ausstattung investiert. Abschließend gab Haberkorn personelle Änderungen bekannt: Neuer Jugendwart ist Joachim Gradl, nachdem Sebastian Thoma aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Zweiter Jugendwart ist Matthias Kastl.

Bernhard Thoma blickte umfassend auf das Jubiläumsfest zurück. Die Ausrichtung des Oberpfalzcups mit 40 Mannschaften aus ganz Deutschland und Österreich sei eine große Aufgabe gewesen. Erfreut zeigte sich Thoma über die Reaktionen: "Wir wurden regelrecht mit Lob überschüttet." Sein Dank galt Sebastian Thoma, der als Hauptverantwortlicher für die Organisation zuständig war. Das sich anschließende Hallenfest sei wieder ein großartiger Erfolg gewesen. Weiter erinnerte Thoma an die Fahrzeugweihe und das Gastspiel der "Milkauer Schalmeien" am darauffolgenden Tag.

Werbung für den Ort

Bürgermeister Roland Grillmeier sprach von einem außergewöhnlichen Jahr für die Wehr, gespickt mit vielen Aktivitäten. "Ihr habt wieder gezeigt, was in Pleußen möglich ist, eine tolle Gemeinschaftsleistung! Respekt vor eurem Zusammenhalt. Eure Feste sind eine Bereicherung für Jung und Alt." Der Oberpfalzcup sei eine Werbung für Pleußen und die Feuerwehr gewesen.

Lob gab es vom Bürgermeister auch für die Ausstattung. "Das habt ihr euch erarbeitet." Grillmeier machte deutlich, dass eine gut ausgebildete Wehr auch künftig wichtig sei. Eine Herausforderung werde die Einführung des Digitalfunks. Grillmeier appellierte an die Aktiven, den Einsatz des Funks gut zu üben, so dass im Ernstfall alles funktioniert.
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