Feuerwehr steckt in den Vorbereitungen für die 150-Jahr-Feier 2018 - Bürgermeister stellt neue ...
Kohlberger wollen groß feiern

Das 150-jährige Bestehen wird erst 2018 gefeiert, doch die Kohlberger Feuerwehr stieg bereits in die Vorbereitungen ein. Da war es Kommandant Josef Fischer ganz recht, dass 2014 ein eher ruhiges Jahr war.

Appell: häufiger üben

Die Aktiven hatten je fünf kleinere Brandeinsätze und Hilfeleistungen, dazu kamen zwei Sicherheitswachen. Der Bericht des Kommandanten über die Unterrichte und Übungen, eine davon gemeinsam mit der Nachbarwehr Hannersgrün, gipfelte in der Aussage:. "Bei manchen würde ich mir eine häufigere Teilnahme wünschen. Die Fertigkeiten und Fähigkeiten können nur hier erlernt und vertieft werden." Zwei Gruppen legten die Leistungsprüfung der "Stufe 1" mit Note eins ab. Susanne Fischer, Jenny Metka, Pascal Bergmann, Svenja Schwarz, Dirk Jakob, Magdalena Peyerl, Paula Gäbelein, Georg Metka und Lena Bäumler zählten zur erfolgreichen Truppe.

Im Herbst absolvierten 17 Personen einen Erste-Hilfe-Kurs. 14 von 17 Atemschutzträger haben die Übungsstrecke in der Kreisstadt durchlaufen. Den Motorsägen-Kurs besuchten Patrick Scholz, Richard Roith und Ernst Neuber. Vor einem Jahr wurde stellvertretender Kommandant Matthias List Gruppenführer und Löschmeister. Nachdem er nun auch die Ausbildung "Leiter einer Feuerwehr" abgeschlossen hat, ernannte ihn Fischer zum Oberlöschmeister. Den Lehrgang zum Atemschutzträger beendeten Manuel Metka, Daniel Roith und Andreas Frieser.

Fischer übernahm Florian Bergmann in die aktive Wehr und überreichte Jochen Hausner den Treuestreifen für 20 Jahre aktives Mitwirken. Fischer kümmerte sich auch um eine Homepage für die Wehr. Nun stehen Informationen unter www.feuerwehr-kohlberg-opf.de. "Feinheiten, Ergänzungen folgen, für Anregungen bin ich jederzeit offen", sagte der Webmaster.

2014 wurden die teils 40 Jahre alten Schutzhelme ausgemustert und werden in den nächsten Wochen durch neue im Wert von 8000 Euro ersetzt. Nächstes Projekt ist die Umstellung auf Digitalfunk, danach folgt die Erneuerung der Atemschutzgeräte. "Für die alten gibt es keine Ersatzteile mehr", so der Kommandant.

Noch keine Details

Vorsitzende Hermann Prechtl appellierte im Schulungsraum an alle Mitglieder, an den Vorbereitungen zur 150-Jahr-Feier mitzuwirken. "Wir wollen groß feiern. Die anstehenden Aufgaben kann der Vorstand nicht alleine schultern, er braucht die Hilfe aller Mitglieder." Besonders freute sich Prechtl, weil die Wehr Heimat für Kohlberger jeder Generation sei. Als Beispiel nannte er die Familie Prölß. Alfred wurde für 60 Jahre Treue geehrt, inzwischen sind Sohn Sigi und die Enkel Matthias und Thomas aktiv.

Die Wehr hat 145 Mitglieder, 40 davon sind aktive, 10 neue.

"Was die Räumlichkeiten angeht, so haben sich neue Möglichkeiten aufgetan, über die ich erst mit dem Gemeinderat sprechen muss", kündigte Bürgermeister Götz an. Details wollte er nicht nennen. Kreisbrandmeister Wolfgang Schwarz kündigte die Umstellung auf Digitalfunk an. Er ging davon aus, dass pro Ortswehr ein oder zwei Personen geschult werden. Ein erweiterter Probebetrieb soll bis Jahresmitte über die Bühne gehen, danach wolle man den Betrieb zweigleisig digital und analog angehen.

Die "Modulare Truppausbildung", Änderungen in punkto Atemschutzstrecke, ein Fahrtraining mit dem Simulator und die Chance, den Feuerwehr-Führerschein bis 7,5 Tonnen zu erwerben, waren weitere Ankündigungen. Im Laufe des Jahres stehe dann auch der neue Brandübungscontainer zur Verfügung.
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