Feuerwehr vertraut bisherigem Vorstand - Im Vorjahr fünf Brandeinsätze
In bewährten Händen

Kreisbrandrat Hubert Haller (oben links), Bürgermeister Gotthard Färber (links vorne) und Kommandant Jürgen Reinwald (rechts vorne) gratulierten dem Vorstand mit Kassier Andreas Weinfurtner, stellvertretendem Vorsitzenden Josef Wagner, Vorsitzendem Herbert Scharl und Schriftführer Armin Hofrichter (vorne von links) an der Spitze. Bild: sön
Die Neuwahlen waren bei der Feuerwehr eine reine Formsache. Die Mitglieder bestätigten Herbert Scharl ohne Gegenstimmen im Amt des Vorsitzenden. Sein Stellvertreter ist Josef Wagner. Andreas Weinfurtner bleibt Kassier und Armin Hofrichter Schriftführer. Er wird von Stefanie Igl unterstützt.

Beisitzer sind Stefan Scharl, Daniel Kölbl, Martin Eichenseer, Christian Brockhoff und Erwin Geitner. Die Kasse prüfen Xaver Riepl und Johann Weigert. Mit 4850 Kameraden sei die Zahl der Feuerwehrdienstleistenden im Landkreis rückläufig, hob Kreisbrandmeister Hubert Haller hervor. Auch bei den Jungfeuerwehrlern zwischen 12 und 17 Jahren zeige sich der demografische Wandel deutlich. Die neue Leitstelle, der ab Oktober im Probebetrieb laufende Digitalfunk und die Alarmierung per SMS waren weitere Themen, die Haller ansprach.

Bei der sich der Jahreshauptversammlung anschließenden Dienstversammlung nannte Kommandant Jürgen Reinwald Zahlen. Die Wehr hat 44 aktive Mitglieder, darunter eine Frau und neun Jugendliche. Die Einsätze teilten sich 2013 auf fünf Brände, zwei Fehlalarme, zehn technische Hilfeleistungen, drei freiwillige Leistungen, eine Amtshilfe für das Rote Kreuz und eine Sicherheitswache auf. Zudem gab es zehn Übungen. 20 Kameraden bestanden das Leistungsabzeichen "Wasser". An der staatlichen Feuerwehrschule nahm Stefan Scharl am Jugendwart-Lehrgang teil, Wolfgang Haas absolvierte einen Lehrgang für Gruppenführer. Auf Landkreisebene nahmen vier Kameraden an einem Funklehrgang, weitere drei an einem Motorsägekurs teil. Die Atemschutzträger hielten sich ebenfalls auf dem Laufenden.
Reinwalds Dank galt der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung und allen Feuerwehrangehörigen, "die immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht und gerufen werden". Jugendwart Rainer Salbeck ließ wissen, dass durch den Übertritt von vier 18-Jährigen die Jugendgruppe derzeit elf Mitglieder zählt. Er berichtete zudem von der Beteiligung an örtlichen Kirchen- und Festzügen, aber auch von Funk- und Einsatzübungen. Beteiligt haben sich die Riedener auch am Zeltlager der Landkreis-Jugendfeuerwehr in Auerbach, wo sie bei der Lager-Olympiade Platz zwei erreichten. Zehn Kameraden nahmen am Wissenstest teil.

"Die Berichte zeigen die Leistungen und die Einsatzfähigkeit der Wehr", sagte Bürgermeister Gotthard Färber. Stolz sei er auch auf die Jugendwehr und ihren Trainingsfleiß. Lobend hob Färber auch die gute Zusammenarbeit mit dem Patenverein, der Feuerwehr Ensdorf, hervor.
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