Feuerwehrauto abbezahlt

Jahrelang haben die Brandschützer nur vom Digitalfunk gehört. Jetzt hat auch die Oberwappenöster Wehr die ersten Geräte für den Probebetrieb erhalten.

Damit die Floriansjünger damit auch richtig umgehen können, kündigte Kommandant und Jugendwart Norbert Schlicht in der Jahreshauptversammlung Einweisungen an. Die Schulungen besuchen zunächst er selbst und sein Stellvertreter, danach die Gruppenführer und schließlich die Aktiven.

Schlicht berichtete von sieben Einsätzen, die sich in sechs technische Hilfeleistungen (Bäume, Autounfall, Kies- und Schlammverschmutzung, Absperrungen Bittgang Armesberg, Wallfahrt Fuchsmühl) sowie einen Kaminbrand aufgliederten. Drei Mann beteiligten sich am Motorsägekurs in Immenreuth. Die Jugendfeuerwehr besteht aus drei Jugendlichen, die erfolgreich die Truppmann-Ausbildung absolviert haben.

Vorsitzender Andreas Schultes ging nach einer Gedenkminute für verstorbene Mitglieder auf die Aktivitäten des derzeit 144 Personen zählenden Vereins ein. Hier nannte er die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession, am Volkstrauertag, Neujahrsempfang, Kreisversammlung, Purbach-Besuch und den Weinabend.

Außerdem standen zwölf Vorstandssitzungen sowie die Vorbereitung und Organisation des Gartenfests an. Ein Erfolg sei das Traktortreffen mit der Rekordteilnehmerzahl von 150 Dieselrössern gewesen. Zudem wurden die Ebnather Wallfahrer im Feuerwehrhaus verköstigt und 26 Geburtstagsjubilare besucht.

Schultes dankte allen Mitgliedern, Helfern sowie der Gemeinde für ihre Unterstützung. Seitens der Raiffeisenbank Neusorg kündigte er eine Spendenübergabe an. Einen stattlichen Jahresgewinn wies Kassier Michael Braun aus. Das angeschaffte Feuerwehrauto sei abbezahlt. Revisor Josef Zehrer bescheinigte eine saubere Führung der Finanzgeschäfte.

Bürgermeister Günter Kopp dankte den Aktiven für ihren uneigennützigen Dienst zum Wohle der Allgemeinheit und für ihre Bereitschaft, in Notfallsituationen Hilfe zu leisten. Zudem trage die Wehr mit vielen Veranstaltungen zu einem aktiven Vereinsleben bei.

Kreisbrandmeister Alfred Vogel ging auf das erweiterte Führungszeugnis für Aktive in der Jugendarbeit ein. Das Alarmierungssystem habe an Bedeutung gewonnen, allerdings müsse die Einsatzbereitschaft gewährleistet sein und die Integrierte Leitstelle bei Unterbesetzung informiert werden.
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