Filchendorfer Brunnenfreunde lernen östliches Nachbarbundesland kennen
Unbekanntes Thüringen

Beste Stimmung herrschte beim Ausflug der Brunnenfreunde nach Thüringen. Bei idealem Reisewetter besuchte die Gruppe das technische Denkmal "Historischer Schieferbergbau" in Lehesten, die Hohenwartetalsperre, die historische Stadt Saalfeld und eine Pralinenfabrik. Bild: ow
Bis zum Bau der Mauer 1961 arbeiteten 150 Oberfranken in den Schieferbergbaubrüchen des Thüringer Schiefergebirges bei Lehesten. Die Wessis erhielten ihren Lohn in zwei Währungen: zwei Drittel in West- ein Drittel in Ost-Mark. Solche Details der deutschen Gesichte erfuhren die Filchendorfer Brunnenfreunde bei ihrem Ausflug nach Thüringen.

"Thüringen entdecken" wollten 50 Teilnehmer. Als erstes Ziel hatte Vorsitzender Gerhard Dollhopf das technische Denkmals "Historischer Schieferbergbau" in Lehesten gewählt. Bei der Führung erhielten die Teilnehmer vor allem Informationen über die Entstehung, Gewinnung und Verarbeitung des Schiefers. Zum Abschluss sahen die Besucher in einem Modelldorf die teils filigranen Schiefereindeckungen an kleinen Holzhäusern.

Danach ging die Fahrt weiter zum Hohenwarte-Stausee. Von der Staumauer blickte die Gruppe aufs Thüringer Meer, die viertgrößte Talsperre Deutschlands. Nach dem Mittagessen in einem historischen Gasthof in Saalfeld zeigten zwei Fremdenführer die elfhundert Jahre alte Stadt. Vom Turm eines Stadttors bot sich ein herrlicher Blick über die Stadt. Da gute Sicht herrschte, schweifte der Blick bis zum Thüringer Wald.

Zum Abschluss war Kaffeetrinken in der Frankenwald-Confiserie Bauer in Lauenstein angesagt. Ein Film stellte die Pralinen-Produktion vor. Danach durften die Köstlichkeiten auch probiert werden. Viele kauften einen Pralinengruß als Mitbringsel.
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