Filchendorfs Talente zeigen sich

Die Attraktion des Glühweinabends am Dorfchristbaum (wir berichteten) war eine Ausstellung Filchendorfer Kunsthandwerker im Dorfhaisl. Viele Bewohner waren neugierig, welch Talent der Nachbar bisher nur im Verborgenen auslebte.

Passend zur Saison präsentierte Georg Matthes seine Holzsägearbeiten. Bei ihm standen weihnachtliche Motive im Vordergrund: Sterne aus verschiedenen Holzarten, winterliche Tannen, Rentiere, Engel und Miniaturschaukelpferde. Den Erlös will der Bastler der Aktion "Sternstunden" spenden. Ebenso spenden will Sandra Hirschke die Einnahmen aus ihrem Kalenderverkauf mit Filchendorfer Motiven. Die Fotografin nimmt für diesen professionell gedruckten Kalender immer noch Bestellungen entgegen.

Handgemachtes aus Filz und Stoffen, Strickwaren, selbst angesetzte Liköre und Brotaufstrichen bot Beate Rix an ihrem Stand. Daneben beeindruckte Udo Wenzel mit Schnitzereien. Bei der Ausstellung zeigte er mehrere Schalen aus Holz, die teils mit geschnitzten Früchten dekoriert waren. Die Details waren so perfekt herausgearbeitet, dass die Kunstfrucht kaum von einer echten zu unterscheiden war. Der Schnitzer präsentierte auch Skulpturen und religiöse Motive. Udo Wenzel geht seinem Hobby schon seit Jahren nach,. vor allem bei der Schnitzergemeinschaft Grafenwöhr.

Viel schwerer sind Werner Ohlas Werke. Seit einem Jahr bearbeitet er Steine. Von ihm waren einige Exponate aus Sandstein und Marmor zu sehen. Fürs Haisl hatte er im Sommer eine Tafel mit einer Inschrift aus Sandstein angefertigt. Sie soll an das Engagement der Filchendorfer beim Bau des Haisls erinnern.

Seit einigen Wochen gibt es im kleinen Dorf am Rauhen Kulm eine kleine Schnapsbrennerei. Norbert Pühl betreibt dieses Hobby schon seit einigen Jahren. In der Vergangenheit nutzte er dabei die Destille eines Freunds. Seit kurzem hat er die Genehmigung der Behörden, die ersten original Filchendorfer Brände sind schon eingelagert. Großes Lob zollten ihm die Gäste, die an seinem Stand die verschiedenen Arten seiner Obstbrände kosten durften.
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