Finanzen trotz Umbaus in Schuss

Schützenmeister Thomas Hößl (links) und sein Stellvertreter Manfred Fischer dankten Manfred Veigl (von rechts) für 40 Jahre Treue und seine Mitarbeit. Carola Hautmann gratulierten ihr zu ihrer Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Bild: kr

Ruhigeres Fahrwasser steuert in diesem Jahr die Schützengesellschaft an. Zeit zum Ausruhen gibt es trotzdem nicht. Wie Schützenmeister Thomas Hößl in der Jahreshauptversammlung mitteilte, stehen noch Restarbeiten zur Erweiterung der Schießanlage an.

Immenreuth. (kr) Nach der Fertigstellung der Stützmauer für den 50-Meter-Gewehrstand und Abschluss der Erdarbeiten sollte die Einzäunung des Bogenschießplatzes in Angriff genommen werden, berichtete Thomas Hößl am Sonntag. Zusätzliche Arbeiten verzögerten dies. Gründe seien ein undichtes Dach, das repariert werden müsse, und eine vom Landratsamt auferlegte Waffenkammer.

Der Schützenmeister hob in seinem Rückblick die gute Resonanz des ersten Bürgerschießens hervor. Aufgrund der guten Erfahrung im Vorjahr heiße es auch 2015 wieder: Bürgerschießen statt Preisschafkopf. Nach Abschluss der Umbauarbeiten gebe es am ersten Advent wieder ein Truthahnschießen in Form eines Weihnachtsbratenschießens. Beim Bürgerfest im Juli übernehmen die Schützen an beiden Tagen die Grillstation. Dank sprach Hößl zum Schluss seinem Stellvertreter Manfred Fischer für geleistete Spenden aus. Einen Wunsch richtete der Schützenmeister an die Böllerschützen. Da deren Termine allesamt über seinen Tisch laufen, bat er die Gruppe, in ihren Reihen einen Organisator zu suchen.

Das Minus aus dem Umbau der Schießstände habe sich als nicht so tragisch erwiesen, rechnete Kassenwart Günter Nicolai vor. "Wir schauen, dass wir von den Schulden runter kommen", ergänzte Thomas Hößl. Allerdings ließen die zusätzlichen, vor vier Jahren noch nicht vorhersehbar neuen Investitionen zurzeit keine Sondertilgungen zu. 350 Buchungsvorgänge haben die Revisoren Roland Schäffler und Johann Etterer überprüft und für in Ordnung befunden.

Krankheitsbedingt mussten Josef Scherm und Oswald Skrobatz in Abwesenheit für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Manfred Veigl hält der Schützengesellschaft seit 40 Jahren die Treue. "Er ist ein Mann, der aus dem Haufen nicht mehr wegzudenken ist und zum Inventar der Schützengesellschaft gehört", betonte Schützenmeister Thomas Hößl, Als Waid- und Fachmann sei Veigl beim Anschießen von Jagdwaffen gerne gesehen. Die Versammlung hatte mit einem Gedenken für Agnes Burkhard begonnen.
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