Finanzspritze für die Freudenberger First Responder
Hilfe für die Helfer

Hans und Armin Scharnagel übergaben eine 150-Euro-Spende an die Freudenberger First Responder Andreas Erras, Alexandra Baumgärtner und Stefan Brunner (von links). Bild: aha
Durchschnittlich jeden dritten Tag werden im Bereich der Gemeinde Freudenberg die First Responder (Ersthelfer vor Ort) zu einem Einsatz gerufen. Im Bereich der Gemeinde sind aktuell elf Personen abrufbereit, sie kommen aus Freudenberg/Wutschdorf, Lintach und Pursruck.

Um die Helfer zu unterstützen, übergaben die Freudenberger 60er-Fans der Märkl-Löwen nun eine Spende in Höhe von 150 Euro. "Das ist eine tolle Sache. Jeder kann in die Situation kommen, dass er umgehend eine Erstversorgung braucht. Und da wollen wir unterstützen", betonten Hans und Armin Scharnagel vom örtlichen 60er Fanclub. Laut Andreas Erras, dem Verantwortlichen der Freudenberger First Responder, werden man die Spende in Ausrüstung oder Einsatzkleidung investieren. Erras betonte, dass er und seine Kollegen innerhalb weniger Minuten am Einsatzort seien, um zu helfen.

Hier könne man dann auch umgehend den Notarzt bei dessen Eintreffen mit allen wichtigen Informationen versorgen. Die Alarmierung erfolgt über den Notruf bei der integrierten Leitstelle (ILS) unter der Nummer 112. Der First Responder kommt grundsätzlich nur in Verbindung mit dem Rettungsdienst und wird auch parallel zu diesem über Funk alarmiert. Die Verkürzung der Zeit zwischen der Alarmierung des Rettungsdienstes und einer Erstversorgung ist der Grundgedanke des First Responder-Systems. Durch diese qualifizierte Erstversorgung erhöhen sich die Überlebenschancen bei schweren Verletzungen und Erkrankungen erheblich, betonen die Verantwortlichen.
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