Finanzspritze für Fußballplatz

Der SC Altfalter will einen Jugendfußballplatz bauen. Die Frage nach finanzieller Unterstützung sorgte im Gemeinderat für eine längere Aussprache. Das Ergebnis: Es gibt Geld.

Bürgermeister Alois Böhm erinnerte in seinem Sachstandsbericht auf bereits geleistete Zuwendungen für den SC Altfalter in den zurückliegenden Jahren: Der Verein habe 2009 für die Vergrößerung des Aufwärmplatzes und die Sanierung des Hauptplatzes 1500 Euro sowie für Arbeiten an den Außenanlagen 500 Euro bekommen.

Vor drei Jahren schoss die Kommune 1000 Euro für den Bau einer Beregnungsanlage zu. Böhm bezeichnete die Jugendarbeit aber als zentrale Aufgabe. Derzeit würden rund 70 Kinder beim SC betreut, ergänzte der Sprecher.

"Die Zeiträume der Antragstellung werden enger", gab Franz Herrmann zu bedenken. Auch andere Vereine leisten gute Jugendarbeit und bedürfen der Berücksichtigung. Die lebhafte Aussprache ergab unisono, dass die ehrenamtliche Arbeit anerkannt und honoriert werden solle. Sonderwünsche seien aber klein zu halten. Am Ende verständigte sich das Gremium einstimmig darauf, dem Verein mit 1000 Euro unter die Arme zu greifen.

Kein Handlungsbedarf

Zur Behebung des Sandfangproblems am Vetterlbach lag dem Gemeinderat ein Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes vor. Das Gremium verschaffte sich vor der Sitzung vor Ort ein klares Bild von der Situation. Zwischenzeitlich wurde der verlandete Einmündungsbereich in die Naab ausgebaggert. Der Bau der Autobahn habe den Strömungsfluss abgeschnitten, merkte Georg Mayer an. Die Räte waren sich einig: Vonseiten der Gemeinde bestehe kein Handlungsbedarf.

Lebensgefahr besteht derzeit durch ein Loch im Boden des Tagesschachts der Bleierzgrube Altfalter in der gemeindlichen Scheune "Am Bleischacht". Das Bergamt Nordbayern ließ den Bereich sperren und forderte die Gemeinde zur Räumung der Scheune auf. Die Nutzung ist dauerhaft - beziehungsweise bis zur Sicherung des Schachtes - zu unterbinden. Zwischenzeitlich hat die Kommune den Zugang zur Scheune abgesperrt. Laut Mitteilung des Bürgermeisters trägt die Sicherung der Freistaat Bayern.

Im Kindergarten St. Martin in Schwarzenfeld werden seit September zehn Kinder mit besonderem Förderbedarf betreut: neun Kinder aus dem Marktbereich Schwarzenfeld und eines mit Wohnsitz in der Gemeinde Schwarzach. Das Kreisjugendamt erachtet deshalb die Einstellung von zwei Zusatzkräften für notwendig. Der zusätzliche Finanzaufwand wird zu je 40 Prozent vom Freistaat und der zuständigen Gemeinde getragen. Im Betreuungsjahr 2014/15 betragen die Personalkosten voraussichtlich 80 750 Euro. Der anteilige Betrag für die Gemeinde liegt bei rund 8000 Euro. Davon sind 40 Prozent zu übernehmen.

Grünes Licht vom Rat

Dem Bauantrag von Manfred Hauser auf Umbau des Bankgebäudes in Schwarzach zu einem Wohngebäude erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen. Gemeinderat Franz Herrmann regte noch an, aufgrund der Straßenumbenennung in Wölsendorf auch die Schautafeln dahingehend abzuändern.
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