Firma Bauer sieht bei Mindestlohn Nachbesserungsbedarf
Zu viel Bürokratie

Bürgermeister Hans Donko und Firmenchef Christian Bauer (von links) sowie die Bauleiter Holger Dederl und Wunibald Heinl sprachen mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht (von links) auch über das Thema "Mindestlohn" im Baugewerbe. Bild: njn
Erbendorf. (njn) Die Haftung für Subunternehmer, die Bürokratie beim Mindestlohn und das Rückgriffrecht bei Konkursen belasten Unternehmen in der Bauwirtschaft. Diese Erkenntnis nahm Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht bei seinem Informationsbesuch bei der Baufirma Wilhelm Bauer mit nach Hause.

Firmenchef Christian Bauer, der zugleich CSU-Ortsvorsitzender ist, die Führungskräfte des Unternehmens sowie Bürgermeister Hans Donko diskutierten mit dem Abgeordneten. "Der Mindestlohn ist in Ordnung. Damit haben wir kein Problem", bestätigte Bauer. Nur dass das Bauunternehmen für die Mindestlohnansprüche der Arbeitnehmer des Subunternehmens in Haftung genommen werde, ist für den Firmenchef nicht nachvollziehbar. Zudem seien unbedingt Nachbesserungen und eine gewisse Entbürokratisierung bei der Kontrolle der Mindestlöhne notwendig.

Um den demografischen Wandel und insbesondere den Leerständen in Ortszentren auf dem Land entgegenzuwirken, forderte Bauer Programmanreize, damit gerade junge Familien zum Wohnen und Leben wieder zurück in den Ort kommen. Dem konnte sich Donko nur anschließen.
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