Fischereiverein schuldenfrei

Die neue Mannschaft beim Fischereiverein: vorne, von links: Kassiererin Katrin Fischer, Vorsitzender Herbert Riebl, zweite Kassiererin Stefanie Hacker. Hinten, von links: Gewässerwart Hannes Fischer, Wenzl Trescher, Jugendwart Christian Sommer, Dominik Rübl, Schriftführer Daniel Görl, Marco Meierhöfer, zweiter Vorsitzender Tobias Hacker und Peter Schürz. Bild: le

Mit 336 Mitgliedern bei 20 Neuaufnahmen, 6 Austritten und 2 Sterbefällen hat der seit 1971 bestehende Fischereiverein einen neuen Höchststand erreicht. Das aktive Vereinsgeschehen spielte sich in der Jahreshauptversammlung im "Weißen Rössl" wider.

Floß. (le) Dass es 2016 mit der Ära Herbert Riebl zu Ende sein wird, daran besteht kein Zweifel. Schon jetzt wurden die Weichen für einen ordnungsgemäßen Übergang gestellt. Riedl machte in einer Erklärung deutlich, dass er ab 2016 sein Ehrenamt niederlegen werde.

Damit tritt eine deutliche Verjüngung im Vorstand ein. Wahlleiter Fred Lehner war überzeugt, dass der Fischereiverein einer gesicherten Zukunft entgegensehe. Die Gemeinschaft stehe im Zenit ihres regen Vereinsgeschehens.

Geräteschuppen fertig

Vorsitzender Riebl gab einen umfassenden Jahresrückblick. Die Bauarbeiten am Geräteschuppen wurden beendet. Absoluter Höhepunkt war das Fischerfest mit Königsproklamation und Sautrogrennen. Mit der Teilnahme am Bauernmarkt in Neustadt präsentierte sich der Fischereiverein in der Region.

Dass es beim Fischereiverein auch um den Artenschutz geht, zeigt die Initiative mit dem Bund Naturschutz. In den Floßbach bei Hardtheim wurden 300 Bachschmerlen, Gründlinge und Elritzen eingesetzt. Wolfgang Krapf stellte dafür den Bach zur Verfügung. Erforderlich waren in der Weiheranlage "Am Forst" Sanierungsmaßnahmen, nachdem ein Biber den Weiher hatte leerlaufen lassen. Über 100 fangfähige Karpfen verendeten an Ort und Stelle. Mit Unterstützung des Marktes wurden Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt.

"Wir wurden von größeren Fischkrankheiten verschont, und unsere Abfischergebnisse waren durchaus zufriedenstellend", hielt Fisch- und Gewässerwart Hannes Fischer fest. Bei Arbeiten an Gewässern und bei der Vorbereitung der Feste wurden über 1590 Arbeitsstunden aufgewendet. Der Besatz in den Angelgewässern betrug 1600 fangfähige Karpfen, 250 Schleien, 150 Grasfische, 300 Zander, Rotaugen und Brachsen.

Nachwuchs integriert

Über die Aktionen der 15-köpfigen Jugendgruppe berichtete Jugendwart Christian Sommer. Die Jungangler sehen sich fest im Verein integriert.

"Wir haben hervorragend gewirtschaftet und können eine Mehreinnahme verbuchen", gab Kassiererin Kerstin Fischer bekannt. Der Verein sei schuldenfrei. Die Revisoren Bernd Schnappauf und Klaus Winkler bestätigten einwandfreie Arbeit.
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