Flamenco und die "free"

Die Geschichte des Flamenco beginnt schon vor 3000 Jahren im arabischen Kulturraum. Flamenco ist also nicht nur der Tanz der Zigeuner, für den er landläufig gehalten wird. Diese haben aber eine bewahrende Tradition für den Tanz. In Andalusien ist der Tanz besonders verwurzelt, eines der wichtigsten Kulturgüter. Die musikalische Praxis besteht aus Gesang (cante), Instrumentalspiel (toque), insbesondere dem Spiel der Gitarre (guitarra flamenca), und Tanz (baile).

Das Museo del Baile (Flamenco-Museum) in Sevilla wurde 2006 eröffnet. Es ist in einem prächtigen Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert beheimatet, gilt als eines der modernsten Museen in Spanien. Interaktive Exponate zeigen die Ursprünge und die Entwicklung des Flamenco-Tanzes mit seinen verschiedenen Arten. Die Auswahl und Ausstellungsstücke an Musik, Videos und Kostümen sind mit die besten, die es in der Szene gibt.

Das Museum ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die Flamenco-Shows (Dauer etwa eine Stunde) beginnen um 19 und 20.45 Uhr. Der Eintritt für eine Show beträgt für Erwachsene 20 Euro. Der Eintritt für das Museum kostet 10 Euro. Das Kombiticket Museum und Show 24 Euro.

Wer in Deutschland guten Flamenco sehen will, kann dies immer wieder in Kulturzentren erleben oder auch bei der Freizeitmesse "free" in München. Dort ist im Februar Spanien das Partnerland, und es ist keine Frage, dass die Iberer dort mit besten Flamenco-Tänzern auftreten werden. Die Messe dauert vom 18. bis 22. Februar. (mr)

Museo del Baile Flamenco

Calle de Manuel Rojas Marcos 3
41004 Sevilla, Spanien
Telefon: 0034/95/4 34 03 11

E-Mail: info@museoflamenco.com
www.museobaileflamenco.com
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