"Flammendes Glas"

Bunte Glaselemente, frische, freundliche Farben und viele Grün: Der Friedhof in Eschenbach wird derzeit umgestaltet. Der Stadtrat kam zum Ortstermin. Dabei ging es auch um das Kunstwerk "Flammendes Glas" von Wolfgang Höller.

Die Bauten des Friedhofs sollen ein "einheitliches Ensemble" bilden. Dafür sprach sich der Stadtrat bei einem Ortstermin aus. Die Mauer hinter der neuen Urnenanlage und das offene Bauwerk mit mehreren Gruften sollen dem gelblichen Farbton der Friedhofskapelle angeglichen werden. Zusätzlich soll der grottenähnliche Bau an der östlichen Friedhofsmauer durch bunte Glaselemente aufgewertet werden.

Bis Allerheiligen fertig

"Wir nähern uns dem Ende der Bauarbeiten", berichtete Architekt Wolfgang Fetsch. Er erklärte den Räten die Sanierung im unteren Teil der östlichen Friedhofsmauer. Nach der Abdeckung mit Granitplatten wird die Firma Prösl die Mauer in den nächsten Tagen noch neu verputzen. Bis zum Gräbergang zu Allerheiligen versprach Fetsch auch noch den Farbanstrich. Für die "unteren Gebäude" im Friedhof will das Gremium endlich einen freundlichen Anstrich, der farblich zur Mauer und zur Kapelle passt.

Die Grotte oberhalb der Urnengräber soll laut Bürgermeister Peter Lehr "durch ein künstlerisches Element aufgewerten werden." Fetsch informierte, dass das kleine Bauwerk in der Friedhofsmauer schon vor Jahrzehnten entstand. "Als der kirchliche Friedhof um einen städtischen Teil erweitert wurde, dachte man bereits an eine erneute Erweiterung. Das kleine Bauwerk sollte einen pfortenähnlichen Durchgang bilden."

Um einen Blickfang zu setzen, soll der örtliche Künstler Wolfgang Höller jetzt ein Werk mit "Leucht- und Strahlkraft" schaffen. Fetsch nannte es "Flammendes Glas". Seine Mitarbeiterin und Wolfgang Höller präsentierten den Entwurf mit drei leicht unterschiedlichen Varianten.

Wolfgang Höller erläuterte, die Flamme habe etwas Unergründliches. Sie gebe Hoffnung. Das Gesamtwerk solle die Stufen des Lebens interpretieren. Je nach Anordnung könnte man die bunten Glasstreifen als Kreuz oder Engelsbewegungen deuten. Fetsch kündigte an, dass entlang der Ostmauer des Friedhofs noch Thujen gepflanzt werden um das positive Gesamtbild abzurunden. Konkrete Entscheidungen wird der Stadtrat in einer der nächsten Sitzungen treffen.
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