Fleißarbeit über die Bienenfreunde
Leute

Johann Schön (rechts) dankte Robert Treml nach dem ausgezeichneten Vortrag mit einem honigsüßen Geschenk für das historische Nachschlagewerk. Bild: roh
Friedenfels. (roh) Mit viel Hingabe hat Kreisheimatpfleger Robert Treml eine Chronik über 150 Jahre Bienenzucht im Landkreis Tirschenreuth erstellt (wir berichteten). Das umfassende Werk war auch für die Besucher des Festabends zum Jubiläum in der "Schlossschenke" äußerst aufschlussreich.

Der Heimatforscher aus Waldsassen lenkte die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf viele Details aus seinen Nachforschungen. Die immerhin 20 Seiten, gespickt mit Namen und Jahreszahlen, erscheinen demnächst in der Schriftenreihe "Heimat Landkreis Tirschenreuth". Spannend verliefen die Forschungen, die er im April dieses Jahres aufnahm, betonte Treml, um das genaue Gründungsdatum des Kreisverbandes herauszufinden. Bienen seien schließlich schon so alt wie die Menschheit. Als erste mit der Imkerei verknüpfte Jahreszahlen nannte er 1542 und 1838. Der Kreisverband dürfe mit Dankbarkeit auf den Münchenreuther Pfarrer Gottfried Wöhrle zurückblicken, der 1864 den Zusammenschluss festigte. Im Jahr der ersten Veröffentlichung im Amtsblatt verzeichnete der "Verein der Bienenfreunde" schon einen Zulauf von 134 Imkern.

Priestern und Bezirksamtmännern war es zu verdanken, dass der Kreisverband auch schwierige Zeiten überdauerte, führte Treml aus. Zwischenzeitlich kam es zu erheblichen Einbrüchen. Nach 1945 regte sich wieder Leben in den Vereinen. So besiegelte man 1954 die Selbstständigkeit des Kreisverbandes. Nach langem Beifall dankte Kreisvorsitzender Johann Schön für die aufwendigen Nachforschungsarbeiten. Das Geschenk bestand aus schmackhaftem Honig von den Friedenfelser Imkern Erich und Markus Kasseckert .
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