Fleißige Handwerker im Museum
Tipps und Termine

Nabburg. Das Thema "Handwerk" steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Museumssaison. Am zweiten Aktionstag zum Jahresmotto präsentiert sich am kommenden Sonntag ab 13 Uhr die Schreinerinnung des Landkreises und zeigt ihr Können. Es werden aktuelle Fotos von Arbeiten gezeigt, Innungs-Schreiner führen verschiedene Arbeiten aus und stehen für sämtliche Fragen zur Verfügung. Daneben können sich die Besucher über die Arbeit des Museumsrestaurators beim Konservieren der historischen Exponate im Zentraldepot informieren.

Die Zimmerer zeigen in der Handwerkerhalle das Rekonstruieren von Fehlstellen, das Anschäften schadhafter Balken, den Aufbau von Holzkonstruktionen und die kraftschlüssige Wiederherstellung statischer Belastung - alles Tätigkeiten, um das Austragshaus der Hofanlage "Köstlerwenzel" im Museumsgelände wieder aufbauen zu können. Dort wird auch das Schmieden vor Augen geführt. Die Mauerer führen an einer Fachwerkwand die Lehmausfachung vor, und ein Mitarbeiter zeigt wie Hanichlzäune gemacht werden.

Sehenswert sind auch die kunstvoll gearbeiteten Dachstuhl-Modelle von Josef Hauer, Zimmerermeister in Ruhestand, der sie den Besuchern in der Handwerkerhalle erläutert. Im Stiftlanddorf präsentiert Josef Winderl die fast ausgestorbene Kunst des Besenbindens, Rechenmachens und Holzpantoffelschnitzens.

Schaubrauen am Handwerkertag

Nabburg. Parallel zum Handwerkertag können die Besucher des Oberpfälzer Freilandmuseums in Neusath am kommenden Sonntag bereits ab 9 Uhr dem Bierbrauer Jürgen Ferschl aus Stulln beim Schaubrauen zusehen. Es werden die wichtigsten Schritte der Bierherstellung, die im Sudhaus stattfinden, gezeigt. Das Ziel ist, es den Besuchern offenzulegen, wie die Bierherstellung abläuft.

Der erste Schritt, der gezeigt wird ist das Maischen; dabei wird das Malzschrot mit Wasser gemischt und die im Malz vorhandene Stärke bei verschiedenen Temperaturen natürlich in Zucker umgewandelt. Um die festen Malzbestandteile zu entfernen, wird die sogenannte Maische abgeläutert. Die Gerstenspelzen bilden eine natürliche Filterschicht, durch die die Würze klar abläuft. Die abgeläuterte Würze wird nun gekocht. Beim Kochen wird der Hopfen zugesetzt, der dem Bier Geschmack und Aroma verleiht und des haltbar macht. Natürlich können die Besucher auch Fragen rund um das Thema Bier stellen!
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