Floß.
Im Blickpunkt "Eigenheim" arbeitet an einer Lösung

(le) Der Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsausschuss des Marktes hat zum Bauantrag der Baugenossenschaft "Eigenheim" über die Errichtung eines Wohngebäudes mit 8 barrierefreien Wohneinheiten mit Nebengebäude und Freianlagen mit 12 Stellplätzen im Ortsteil Hardtheim das gemeindliche Einvernehmen (und nicht wie berichtet die Genehmigung) unter Auflagen hinsichtlich des Anschlusses an das gemeindliche Kanalnetz, erteilt.

Die Genossenschaft lässt prüfen, ob eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung mit getrennt verlegten Leitungen für Regen- und Schmutzwasser auf dem zu entwässernden Grundstück mit gedrosseltem Abfluss von 14 Liter pro Sekunde und einem Speichervolumen für die Rückhaltung von 15 Kubikmetern erforderlich ist oder eine andere Alternative in Erwägung gezogen werden kann. Die Genossenschaft will in jedem Fall vermeiden, dass Schwierigkeiten entstehen und die gemeindliche Kanalisation restlos überfordert ist.

Vorstandsvorsitzende Marika Mauerer und Berater Fred Lehner werden mit der Bauleitung, den SHL Architekten und Stadtplanern aus Weiden und dem Ingenieurbüro für Tiefbautechnik in Marktredwitz darüber Verhandlungen führen. Immerhin würde die Auflage zur Schaffung einer dezentralen Regenwasserbewirtschaftung einen nicht unerheblichen Kostenmehraufwand für den Bauherrn bedeuten. Andererseits sind es keine geringen Anschlussbeiträge, die der Bauherr an den Markt durch diesen Wohnungsbau zu leisten hat. Die Genossenschaft ist zuversichtlich, dass dieses Problem einer Regelung, die letztlich auch den DIN-Vorschriften entspricht, zugeführt werden kann. Die Bauanträge wurden bereits am 25. Februar dem Landratsamt Neustadt zur baurechtlichen Genehmigung zugestellt.

Verstorben Leiden geduldig ertragen

(le) Seit einem Sturz in ihrer Wohnung verbrachte sie ihren Lebensabend im Caritas-Seniorenheim in Neustadt. Am Mittwoch wurde die 86-jährige frühere kaufmännische Angestellte Therese Bäumler, geborene Bergmann, im katholischen Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Die Trauergemeinde verabschiedete die Marien-Verehrerin mit dem Lied "Segne, du Maria". Der Kirchenchor unter Leitung von Hans Fröhlich sang aus der Schubertmesse. Pfarrer Norbert Große hob die christliche Glaubenstreue der Verstorbenen hervor. Sie habe ihr Leiden geduldig ertragen.

Bäumler erblickte am 12. Dezember 1928 in Floß das Licht der Welt. Bei der früheren Porzellanfabrik Plankenhammer trat sie die kaufmännische Lehre an und wurde zur rechten Hand in der Direktion. Als 1974 die Fabrik schloss, wechselte Bäumler zur Bäko nach Weiden, wo sie bis zum Ruhestand blieb. 1955 heiratete sie den Flosser Handelsvertreter Rudolf Bäumler, dem sie Sohn Rudi schenkte. Ein schmerzlicher Verlust war der Tod ihres Mannes 1998.

Eine Bannerabordnung des Katholischen Frauenbundes gab dem treuen Mitglied das letzte Geleit. Am offenen Grab verabschiedete sich der Obst- und Gartenbauverein mit Vorsitzender Rita Rosner mit einem ehrenden Nachruf.
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