Floß.
Kindergarten: "Streit" um Gehälter

(fz) Ein Runder Tisch wird oft eingesetzt als symbolische Sitzordnung einer Konferenz zur Klärung abweichender Interessen oder zur Bewältigung von Krisen, in der Vertreter verschiedener Institutionen gleichberechtigt ohne Hierarchiestufen oder Vorsitzenden, einen von allen Seiten anerkannten Kompromiss finden wollen, schreibt "Wikipedia". Die Thematik dürfte auf die Katholische Kirche St. Johannes und den Markt Floß zutreffen, wenn die Ausführungen von CSU-FL-Sprecher Armin Betz in der Marktgemeinderatssitzung zutreffend sind.

Er sprach eine Situation an, wonach sich Pfarrer Norbert Große von der katholischen Pfarrei St. Johannes an den Markt gewandt hatte. Die Kirchengemeinde habe ein Problem bei der Abwicklung der laufenden Zahlungen wie Gehälter für den Kindergarten. Die Erstattungen des Marktes hierfür treffen pauschal im Turnus ein. "Das ist völlig korrekt, da handelt die Verwaltung nicht falsch", stellte Betz heraus. Nur müsse die Kirchengemeinde diese Diskrepanz von teils zwei Monaten zwischenfinanzieren. Dafür fallen Zinsen an, die am Ende der Markt wieder mit dem Betriebskostendefizit zu 80 Prozent tragen muss. Der Geistliche hatte schon die Fraktionssprecher informiert. "Wir haben ein Verhältnis zwischen einer kirchlichen Einrichtung und dem Markt Floß, das immer weiter auseinanderdriftet", stellte Betz fest. Darum forderte er einen "runden Tisch".
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