Floß.
Verstorben Trauer um Hans Lederer

(le) Der Tod des 84-jährigen Landwirts Hans Lederer aus Hardt sorgte für Bestürzung im Flosser Amt. Lederer hatte 1960 nach seiner Hochzeit mit Erna Prölß aus Hardt in Floß eine zweite Heimat gefunden. Er stammte aus Aicha bei Sulzbach-Rosenberg.

Die Familie vervollständigten die Kinder Hermann und Elisabeth. Nach der Übernahme des landwirtschaftlichen Betriebes seiner Schwiegereltern bauten die Lederers auf dem Hardter Hügel einen der ersten Aussiedlerhöfe im Flosser Land auf, den sie später an ihren Sohn übergaben. Lederer war der Mittelpunkt der Familie, zu der auch fünf Enkel zählten. Sie traten alle in die Fußstapfen ihres Opas.

Schon in seiner Jugend spielte Lederer Posaune und war Gründungsmitglied des evangelischen Posaunenchores in seiner früheren Heimat. Die musikalische Gestaltung des Trauergottesdienstes in der Pfarrkirche St. Johannes Baptista übernahm der Flosser Posaunenchor. Am Grab verabschiedete sich der OWV durch Bernd Meier von Lederer. "Wir haben einen treuen Freund und Mann der ersten Stunde im Posaunenchor verloren", beklagte Obmann Richard Riedel den Tod des Musikfreundes.
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