Flossenbürg.
Erinnerung an die Opfer die Slowakischen Nationalaufstands

Bild: nm
(nm) An ein dramatisches Geschehen in der Zeit ab August 1944 erinnerte am Donnerstag KZ-Gedenkstätte. Es ging als Slowakischer Nationalaufstand in die Geschichtsbücher ein. Eine Abordnung des Vereins ehemaliger Generäle in der Slowakei rief im Arresthof den Mut der Beteiligten, insbesondere der Generäle Rudolf Viest, Jan Golian, Augustin Malar und Stefan Jurech, ins Gedächtnis. Sie gehörten zu den Teilen der slowakischen Armee, die sich energisch gegen die deutschen Besatzer und das slowakische Kollaborationsregime erhoben.

Die Offiziere bezahlten dafür mit dem Leben. Sie wurden im März 1945 in Flossenbürg ermordet. Vonseiten des Vereins zeichnete Peter Vojtek, quasi stellvertretend für die Toten, drei Söhne mit Ehrenmedaillen aus. Dabei waren bei der schlichten Feierstunde unter anderem der Verteidigungsattaché der Botschaft der Slowakischen Republik Ludovit Polusin und der Flossenbürger Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit. Die Abordnung packte Erde aus Flossenbürg ein. Diese soll zu Hause an den mutigen Kampf um die Heimat und an die Opfer erinnern.
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