Fockenfeld.
Verstorben Salesianerbruder Günter Maier

Früher als Hausmeister in Fockenfeld tätig war Salesianerbruder Günter Maier. Er ist am Donnerstag in Wien beigesetzt worden. Bild: hfz
(jr) Bruder Günter Maier ist tot. Der gebürtige Treuchtlinger gehörte den Oblaten des heiligen Franz von Sales an und wurde 74 Jahre alt. Bestens bekannt in der Region war er durch sein Wirken im Kloster Fockenfeld. Schon in seiner Jugendzeit engagierte er sich in der christlichen Arbeiterjugend (CAJ). 1960 trat er ins Salesianum Eichstätt ein, 1967 entschied er sich endgültig für das Ordensleben. Zunächst war Bruder Günter im Franz-Sales-Verlag in Eichstätt tätig, anschließend in der Ökonomie des Salesianums. Dabei konnte er seine Ausbildung zum Kaufmann gut einbringen.

1980 wurde Bruder Günter vom Ordensoberen an die Spätberufenenschule Fockenfeld versetzt. Dort übernahm er bis 1997 die Aufgabe als Hausmeister. Seine offene und umgängliche Art schätzten die Schüler sehr. Sein Hobby in Fockenfeld war die Karpfenzucht. Das jährliche Abfischen war für ihn ein "Erntedank", ehe er im Anschluss die Mitbrüder und Schüler mit seinem köstlichen Karpfenessen erfreute. Neben den üblichen Aufgaben als Hausmeister kümmerte er sich um das Schwimmbad und während der Ferienzeit um die Sakristei.

Bruder genoss die waldreiche Landschaft des Stiftlandes mit ausgiebigen Wanderungen und im Winter für den Skilanglauf. 1997 kam für ihn der Wechsel nach Wien, wo er den Dienst des Mesners in der Kirche St. Anna übernahm. Nach einem Schlaganfall vor zwei Jahren verschlechterte sich der Zustand zusehends. Am 20. Oktober verstarb Bruder Günter. Am Donnerstag wurde der Verstorbene in Wien zur letzten Ruhe geleitet.
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