Fockenfelder Schüler besichtigen Heizkraftwerk
Schnitzel statt Mathe

Im Herzen der Hackschnitzel-Heizungsanlage: Gebannt folgen die Schüler den anschaulichen Erklärungen von Bernhard Kraus. Bild: hfz
Wie entsteht aus Hackschnitzeln Wärme? Fockenfelder Schüler gingen kürzlich mit Schulleiter Albert Bauer und Biologielehrer Josef Siller dieser Frage nach. Dazu tauschten sie ihre Klassenzimmer mit der ehemaligen Landwirtschafsscheune, in der das Heizkraftwerk untergebracht ist.

Bernhard Kraus von der Stiftland-Energie-Service GmbH führte durch die vollautomatische und computerüberwachte Anlage. 150 000 bis 200 000 Liter Heizöl sparen die Sales-Oblaten, die Träger der Schule sind, damit jährlich ein. Unter dem Motto "Holz aus der Oberpfalz statt Erdöl aus dem Mittleren Osten" war die Anlage 2007 in Betrieb gegangen. Fockenfeld war damit ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Das Ziel: Bewahren der Schöpfung und Schaffen von Absatzmärkten für die regionalen Land- und Forstwirte.

Kraus erläuterte den interessierten Gymnasiasten und Lehrern den gesamten Ablauf von der Hackschnitzel-Anlieferung über die Verbrennung und das Erhitzen des Wassers bis zum Transport der Heizwärme durch eine unterirdische Leitung.

Die Exkursion stellte in Fockenfeld den Abschluss der "Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit" dar, zu der das Kultusministerium alle Schulen Bayerns aufgerufen hatte.
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