Förderantrag für Brachfläche "ehemaliges Freibad"

Im Januar hatte sich der Energie-Freibad-Umwelt-Ausschuss (EFUA) mit dem Förderprogramm Central Europe/Interreg befasst. Lucie Mantel von der Steinwald-Allianz erläuterte dabei die Fördervoraussetzungen nach dem Interreg-B-Programm der Europäischen Union für 2014 bis 2020.

Im Programm Central Europe werden die Planungen mit Kostenberechnung mit bis zu 80 Prozent bezuschusst. Mantel zeigte die Fördermöglichkeiten in Fortführung des Projektes "demografischer Wandel" für die Brachfläche "ehemaliges Freibadgelände" auf. Für die Antragstellungen seien zwei Abgabetermine pro Jahr möglich. Es sollte versucht werden, den ersten Abgabetermin am 9. April aufgrund der zu erwartenden geringen Anzahl der Anträge und der Übertragung der Fördermittel im Finanzhaushalt der EU einzuhalten. Darin seien vorerst nur die Zielvorstellung und die Maßnahmen zur Umsetzung des Projekts mit innovativen Aspekten zu formulieren. Eine Kostenberechnung sei ebenfalls auszuarbeiten.

Bei der Planung sollen "strategischen Partner" berücksichtigt werden. Mantel berichtete von positive Erfahrungen unter anderem bei der Zusammenarbeit mit der Universität Brünn in Tschechien.

Der Ausschuss empfahl dem Gemeinderat, den Förderantrag für das ehemalige Freibad zu stellen. Eine Beteiligung ausländischer Partnerorganisationen sei zu finden. "Nachdem die Antragstellung nichts kostet, auf jeden Fall", meinte Wolfgang Doleschal (CSU) und traf damit die Meinung des gesamten Gemeinderats. Heute, Montag, 23. Februar, 18.30 Uhr, tagt der EFUA im Sitzungssaal des Rathauses um das Vorgehen bezüglich der Wiederbelebung der Brache (Ziel, Maßnahme, Kostenplan) zu besprechen. (ld)
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