Fördermittel für Karpfenland geangelt
Kurz notiert

Schwandorf. Unter dem Dach der Regionalentwicklung im Landkreis hat sich die Fischereiliche Lokale Aktionsgruppe (FLAG) erfolgreich mit ihrer lokalen Entwicklungsstrategie für die neue Förderperiode des Europäischen Meeres- und Fischereifonds beworben. Landrat Thomas Ebeling freute sich über diesen Erfolg, als er nun den Zuwendungsbescheid in Händen hielt. Die FLAG besitzt damit die Chance, in Zukunft die Regionalität und die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Fischerei und Teichwirtschaft zu stärken. Sie hat dafür bis zum Jahr 2020 maximal 650 000 Euro Fördermittel für Projekte zur Verfügung.

Das Themenspektrum ist breit. Es reicht von der Steigerung des Umweltbewusstseins, dem Landschaftsschutz, der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Rolle der Fischereigemeinden bis zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Region und dem Erhalt von Tradition und Kultur. Das Management für die FLAG wird laut Mitteilung des Landratsamtes vom neu eingerichteten LAG-Management übernommen. Dabei seien erhebliche Synergieeffekte bei der Kombination des neuen Förderprogramms mit der Leader-Förderung zu erwarten. Zu sehen war das bereits beim erfolgreichen Projekt "Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur" in Wackersdorf.

Als Startprojekt ist beispielsweise ein Fischinformationszentrum geplant. Das Gebiet des Karpfenlandes umfasst den kompletten Landkreis Schwandorf und Kommunen aus den Nachbarlandkreisen Amberg-Sulzbach (Freihung, Freudenberg, Hahnbach, Hirschau und Schnaittenbach) sowie Cham (Pemfling, Pösing und Stamsried).

Im Blickpunkt

Gespräch mit Stichwahl-Kandidaten

Fensterbach. (am) Über 1900 Einwohner der Gemeinde sind am kommenden Sonntag dazu aufgerufen, einen neuen Bürgermeister zu wählen. Die Entscheidung fällt in einer Stichwahl, nachdem im ersten Anlauf am 4. Oktober keiner von zunächst drei Bewerbern eine absolute Mehrheit der Stimmen erringen konnte. Mit den verbliebenen beiden Kandidaten, Christian Ziegler (Wählergemeinschaft Wolfring) und Dr. Marlene Groitl (Wählergemeinschaft Dürnsricht), sprach unsere Zeitung. Ressortleiter Wilhelm Amann und Redakteur Benjamin Tietz stellten die Fragen. (Innenteil)
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