Förderverein stemmte viele Baumaßnahmen - Wunsch nach "Geschlossenheit"
Bühnendach erregt die Gemüter

Zu den einzelnen baulichen Maßnahmen auf dem Maffeigelände in diesem Jahr folgte eine Übersicht durch 2. Vorsitzenden Matthias Regn. Gleich nach der Bergwerksweihnacht sollen noch Verbesserungen durch eine Treppe an der Zufahrt in Angriff genommen werden. Hier werden dann künftig noch Buden stehen, zugleich kann ein Rundgang geschaffen werden. Für zwei gestiftete Container wird ein entsprechender Stellplatz gebaut.

"Nichts mitzureden"

Das vom Landkreis Amberg-Sulzbach in Auftrag gegebene neue Bühnendach für die große Halle sorgte für Irritationen im Verein, wobei auch Schuldzuweisungen nicht ausblieben. Regn stellte klar, dass Planung und öffentliche Ausschreibung, Vergabe und Überwachung ausschließlich durch das Landratsamt erfolgte. "Bei dieser Maßnahme hatten wir nichts mitzureden, es lag nicht in unserer Hand." Dafür hat der Verein auch keine Kosten zu übernehmen. "Natürlich wäre es uns lieber gewesen, unsere Fördermitglieder hätten das machen können und bei Aufträgen Berücksichtigung gefunden." Regn zeigte sich zuversichtlich, dass die Angelegenheit in Gesprächen abgeklärt werden kann und alle Mitglieder wieder geschlossen hinter dem Verein stehen.

Mit 720 Besuchern im Museum in diesem Jahr war Jürgen Steibl durchaus zufrieden. Die Resonanz sei durchwegs positiv gewesen. Dank galt seinem Mentor Fritz Raß für die gute Einführung in das für ihn neue Aufgabenfeld. Unter den Vorhaben für 2016 erwähnte Steibl eine Nische einzurichten zu Ehren der Hl. Barbara mit einer entsprechend großen Plastik der Schutzheiligen der Bergleute. Gerne angenommen wird eine gestiftete Figur. Von 2. Bürgermeister Herbert Lehner, in Begleitung der Stadträte Holger Eckert und Michael Streit, gab es hohe Anerkennung für den Förderverein. Auf den Versammlungsort bezogen sagte er, man befinde sich an einem Ort, der zu einem der wichtigsten in Auerbach zählt, an dem Kultur geschaffen werde. Ziel sei es von Anfang an gewesen, die Bergmannstradition zu gestalten und fortzuführen. "Und es gelingt jedes Jahr in besonderer Weise - und alles ehrenamtlich." Die Bergwerksweihnacht, jeweils der Höhepunkt, sei ein Kraftakt, nicht nur für den Verein, auch für die vielen Freiwilligen in der Stadt. "Sie ist eine Gemeinschaftsleistung von Menschen, die nicht alle unbedingt etwas mit dem Förderverein zu tun haben."

Wichtigste Einnahmequelle

Als wichtigste Einnahmequelle schlug sich einmal mehr die Bergwerksweihnacht in der Kasse nieder, ergab sich aus dem Kassenbericht von Roland Achatz. "Maffeispiele sind immer ein Verlustgeschäft", kennt er als Hüter der Finanzen.
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