Forscher und Firmen setzen sich für Energiewende ein
Unter Strom

Unser Bild zeigt die Konferenzteilnehmer aus Industrie und Forschung beim Gedankenaustausch im Tagungsraum von Rogers Germany. Bild: do
Das Gelingen der Energiewende im Blick arbeiten deutsche Unternehmen an einem effizienteren Energietransport - insbesondere von Windpark-Strom aus dem Norden zu den Verbrauchern im Süden der Republik. Zu den Forschungsteilnehmern gehört auch die Firma Rogers Germany aus Eschenbach.

Die Projektpartner mit Vertretern der Firmen Infineon, Siemens, Nanotest, des Fraunhofer Instituts für Elektronische Nanosysteme und der Technischen Universität Dresden trafen sich bei der Firma Rogers, um sich über das Thema auszutauschen. Zum Programm gehörte eine Zwischenbilanz über den Entwicklungsstand der Forschungsvorgaben mit dem Ziel der Effizienzverbesserung bei der Energieumwandlung. Mit Fördergeldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestattet, suchen in interdisziplinärer Zusammensetzung die genannten Unternehmen und Forschungseinrichtungen nach neuen Technologien zur Umwandlung des in den Windparks erzeugten Wechselstroms in verlustarmen Gleichstrom.

Mit den erforschten Technologien könnten neuartige Konverter-Stationen bis zu 20 Prozent kostengünstiger arbeiten und eine um ein Drittel höhere Leistungsdichte ermöglichen, hieß es in der Konferenz. Das Forschungsprojekt fokussiert sich deshalb auf die Stromrichter zur verlustarmen Hochspannungsgleichstrom-Übertragung (HGÜ).
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