Fortbildung tut immer not

Langjährige Mitglieder zeichnete der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in der Jahreshauptversammlung aus. Mit im Bild (stehend links) Geschäftsführer Wolfgang Wenisch und (stehend von rechts) Vorsitzender Helmut Grillmeier, stellvertretender BBV-Kreisobmann Martin Härtl, stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler Bild: hfz

Neuseeland, das ist so am anderen Ende der Welt. Auf dem Weltmarkt allerdings konkurrieren die Landwirte dort mit den bayerischen Milchbauern. Allerdings ohne die hier geltenden Auflagen.

Einen äußerst interessanten Blick über den Tellerrand lieferte Michael Schuller in der Versammlung des Verbandes landwirtschaftlicher Fachbildung (VlF) in der Petersklaus. Das Neumitglied schilderte Eindrücke aus einem mehrmonatigem Auslandspraktikum in Neuseeland.

Dass die Bauern dort es mit Umwelt-, Tierschutz- und Dokumentationsauflagen oder auch mit Qualitätskontrollen nicht so genau nehmen müssen, war zwar erwartet worden, angesichts der zahlreichen Bilder dann aber doch wieder überraschend. Vorsitzender Helmut Grillmeier bedankte sich mit einem Buchgeschenk und einem Einkaufsgutschein für die interessanten Informationen.

Im Tätigkeits- und Kassenbericht von Geschäftsführer Wolfgang Wenisch gab es für 2014 Licht und Schatten: Die Entwicklung der Mitgliederzahl war erfreulich konstant. 1269 Personen gehören dem Verband an. Auch für 2015 konnten gleich wieder 11 neue Mitglieder aufgenommen werden. An den 22 Veranstaltungen nahmen über 900 Besucher teil.

Die Kasse schloss 2014 wie erwartet mit einem Defizit ab. Wenisch begründete dies mit ständig steigenden Kosten etwa für Druck und Porto, vor allem aber mit den mehr als verdoppelten Abführungen an den Landesverband. Das Defizit wird im Jahr 2015 nicht mehr auftreten, weil jetzt die im letzten Jahr beschlossene Beitragserhöhung die Kostensteigerungen ausgleicht. Die Vorstandschaft wurde außerdem beauftragt, alle Vorbereitungen für eine Eintragung des Kreisverbandes in das Vereinsregister zu treffen.

In einem Grußwort zeigte sich stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler beeindruckt vom Fortbildungsangebot und vor allem der Fortbildungsbereitschaft der Landwirte. Dies hob ebenso stellvertretender BBV-Kreisobmann Martin Härtl hervor, nicht ohne darauf zu verweisen, dass dies angesichts der immer mehr überbordenden Auflagen für die Landwirte auch dringend erforderlich ist.
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