Fortuna kaum zu stoppen

4:0 fertigte die SpVgg Osterhofen den SV Etzenricht vor Wochenfrist ab. Als nächstes Opfer haben sich die Niederbayern Tabellenführer DJK Ammerthal auserkoren. Die arg gerupften Etzenrichter dagegen wollen sich beim Schlusslicht ATSV Kelheim schadlos halten.

Weiden. (kap) Auch der SV Hutthurm (5./34) kapitulierte vor der Heimstärke des Tabellenführers DJK Ammerthal (1./40) und musste sich 1:3 geschlagen geben. Dem Spitzenreiter dicht auf den Fersen ist nun die Fortuna aus Regensburg (2./39), da sich der SV Etzenricht (3./37) eine überraschende 0:4-Heimniederlage gegen Aufsteiger SpVgg Osterhofen (13./23) leistete. Dieser fordert nun am 20. Spieltag den Bayernliga-Absteiger heraus. Nach dem Coup in Etzenricht fühlt sich der Meister der Bezirksliga Niederbayern stark genug, auch diese Aufgabe erfolgreich zu lösen. Die magere Heimbilanz jedoch ist nicht gerade furchteinflößend. In zehn Spielen gab es lediglich zwei Siege, drei Unentschieden, aber fünf Niederlagen. Diese Tatsache ist den Oberpfälzern mit Sicherheit bekannt. Aber sie sind gewarnt. Schon beim 1:1 aus der Hinrunde präsentierte sich der Aufsteiger als äußerst unangenehmer Gegner.

Mannschaft der Stunde ist Fortuna Regensburg, die mit acht Siegen und einem Remis aus den letzten neun Partien bereits auf Rang zwei angekommen ist. Die Mannschaft von Trainer Helmut Zeimel will ihren Vormarsch auch in Bad Abbach fortsetzen.

Nicht eingeplant war die glatte 0:4-Heimniederlage des SV Etzenricht eben gegen Osterhofen. Die Einbuße ist zwar ärgerlich, aber kein Beinbruch. Gedanken an Meisterschaft oder Relegation verschwendete die Truppe von SV-Trainer Michael Rösch noch nie. Als vorrangiges Ziel gab der Verein an, so schnell wie möglich den Klassenerhalt in der Tasche zu haben. 40 Punkte sollten reichen und die noch fehlenden drei will man beim Schlusslicht ATSV Kelheim (18./10) einfahren. Die Tabellenkonstellation spricht eigentlich für die Gäste. Darauf verlässt sich SV-Trainer Michael Rösch mit Sicherheit nicht, denn unter Druck stehende Mannschaften sind immer gefährlich.

Diese Tatsache ist auch Kollege Reinhold Schlecht, Trainer des SV Mitterteich (12./24), bekannt. Er gastiert mit seinem Team beim Aufsteiger DJK Gebenbach (15./18). Von dessen Aufstiegseuphorie ist schon längst nichts mehr übrig geblieben. Der letzte Sieg datiert vom 5. August. Danach beförderten acht Niederlagen und sechs Unentschieden die Mannschaft von Trainer Markus Kipry schnurstracks in den Tabellenkeller. Gegen die Stiftländer will Kipry die Talfahrt beenden, um die gesicherten Ränge nicht aus den Augen zu verlieren. Auf einem solchen befinden sich die Gäste, trotz der 0:4-Niederlage bei Fortuna Regensburg. Aber damit ist es wieder eng geworden. Zumindest den Abstand zum Gegner wahren, lautet das Minimalziel. Dazu würde schon eine Punkteteilung reichen. Leer ausgehen will Schlecht auf gar keinen Fall, denn Punkte gegen Mitkonkurrenten zählen doppelt.

Ettmannsdorf schon heute

Bereits am Freitag gastiert der SC Ettmannsdorf (6./32) beim TSV Kareth (9./27). Mit einer Nullnummer ähnlich der Vorrunde könnte der Sportclub bestens leben.
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