Fotografin Hilla Becher mit 81 Jahren gestorben

Fotografin Hilla Becher mit 81 Jahren gestorben (dpa) Bis heute werden Bernd und Hilla Becher in einem Atemzug genannt. Hunderte Hochöfen, Wasser-, Förder- und Kühltürme, Silos und Fabrikhallen in Europa und den USA fotografierte das Paar gemeinsam über Jahrzehnte. Die Bechers begründeten die "Düsseldorfer Fotoschule", aus denen inzwischen weltberühmte Fotokünstler wie Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Candida Höfer hervorgingen. Wie heute bekannt wurde, starb Hilla Becher am vergangenen Sam
Bis heute werden Bernd und Hilla Becher in einem Atemzug genannt. Hunderte Hochöfen, Wasser-, Förder- und Kühltürme, Silos und Fabrikhallen in Europa und den USA fotografierte das Paar gemeinsam über Jahrzehnte. Die Bechers begründeten die "Düsseldorfer Fotoschule", aus denen inzwischen weltberühmte Fotokünstler wie Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Candida Höfer hervorgingen. Wie heute bekannt wurde, starb Hilla Becher am vergangenen Samstag im Alter von 81 Jahren in Düsseldorf - acht Jahre nach ihrem Mann. Becher hatte das gemeinsame fotografische Werk fortgeführt, das heute - so der Verlag Schirmer/Mosel - "ein unverzichtbarer Bestandteil der jüngeren Kunstgeschichte" sei. Wie Naturwissenschaftler im 19. Jahrhundert sammelten die Bechers Aufnahmen und erstellten Typologien der architektonischen Industrie-Dinosaurier. Menschenleer, sachlich und kühl sind die Schwarz-Weiß-Serien, mit denen das Paar berühmt wurde. Schon mit 13 Jahren machte Hilla Becher ihre ersten fotografischen Versuche und wurde Anfang der 50er Jahre im renommierten Potsdamer Atelier Walter Eichgrün ausgebildet. 1957 fand sie eine Anstellung in einer Werbeagentur in Düsseldorf und lernte den Kunstakademie-Studenten Bernd Becher kennen. 1959 begann das Paar die fotografische Zusammenarbeit. Bild: dpa
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