Fotos, Briefe, Karten

Männer, die die Zeit des Zweiten Weltkriegs in Fuhrmannsreuth verbrachten, berichteten von ihren Erinnerungen. Das Gespräch leitete Vorsitzender Reinhard Bauer (links). Bild: ld

Die Idee der Krieger- und Soldatenkameradschaft ist Vorbild und Anreiz. Den Wert ihrer Arbeit wird man wohl in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer mehr schätzen.

Was hier in Fuhrmannsreuth seitens der KSK geschieht, verdient ganz große Achtung. Seit geraumer Zeit sammeln die Mitglieder alles, was sie finden von denen, die im Krieg bleiben mussten. Seien es Fotos, Briefe, Postkarten, Beförderungen, Einberufungsbescheide; einfach alles, was es noch von den Gefallenen gibt. All dies wird gesichtet, fein säuberlich sortiert und auch ganz sorgsam archiviert.

Auch digitalisiert sind die Materialien bereits, und bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Dorfschänke wurden diese Materialien durch Andrea Hofmann den Besuchern präsentiert. Davon waren viele gekommen, und auch Bürgermeister Ludwig König war anwesend und hatte ein großes Bild mitgebracht, auf dem alle Gefallenen und Vermissten der Gemeinde mit einem Passbild zu sehen sind. "Hutzerabend" nannte die KSK diese Veranstaltung; vielleicht nicht der richtige Begriff für einen solchen Abend, der weit mehr war als ein gemütliches Zusammensitzen und Erzählen (Bericht unten). Vielleicht war es der Einstieg in eine neue, andere Phase der Vereinsgeschichte. "Den in Stein Gemeißelten wieder einen Namen geben", formulierte Vorsitzender Reinhard Bauer das Ziel dieser großartigen Aktion. "Wer waren sie?" und "Was wissen wir über sie?" Man habe immer noch nicht alle Daten zusammen und wahrscheinlich werden viele Lücken bleiben. Wer etwas beitragen kann, sollte es unbedingt tun.
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