Frankfurt.
Buchmesse Literaturpreis der Europäischen Union

(dpa) Die Europäische Union hat am Mittwoch 13 Autorinnen und Autoren aus ganz Europa mit ihrem Literaturpreis ausgezeichnet. Um den Gewinnern eine größere Plattform zu bieten, wurde die mit jeweils 5000 Euro dotierte Auszeichnung erstmals auf der Frankfurter Buchmesse vergeben. Preisträger sind Ben Blushi (Albanien), Milen Ruskow (Bulgarien), Makis Tsitas (Griechenland), Oddný Eir (Island), Janis Jonevs (Lettland), Pierre Mejlak (Malta), Ognjen Spahic (Montenegro), Marente de Moor (Niederlande), Ugljesa Sajtinac (Serbien), Jan Nemec (Tschechische Republik), Birgül Oguz (Türkei) und Evie Wyld (Großbritannien). Die Preise werden am 18. November in Brüssel verliehen.

Ken Follett schreibt über Geheimdienste

(dpa) Bestsellerautor Ken Follett ("Kinder der Freiheit") schreibt an einem Buch über Geheimdienste und Spione im 16. Jahrhundert. Einen Titel für das Werk gebe es noch nicht, sagte der 65-Jährige am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse. Es werde aber wieder eine Mischung aus Thriller und historischem Roman. Die Geschichte soll hauptsächlich im englischen Kingsbridge spielen, verriet der britische Autor.

Zugleich kündigte Follett an, dass seine Trilogie über das 20. Jahrhundert als Fernsehserie verfilmt werde. Die erste Staffel soll voraussichtlich bereits im Februar 2016 ausgestrahlt werden. Der letzte Teil seines Dreiteilers, "Kinder der Freiheit" ("Edge Of Eternity"), erschien im September in der deutschen Übersetzung und schaffte es auf Anhieb an die Spitze der Bestsellerlisten.

Kohl schweigt zu Ghostwriter

(dpa) Altkanzler Helmut Kohl hat am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse die Neuauflage eines Buchs zum Fall der Mauer vor 25 Jahren vorgestellt. "Wenn Sie dieses Buch lesen, dann kennen Sie die Wahrheit und wie es wirklich war", sagte der im Rollstuhl sitzende 84-Jährige mit äußerst brüchiger Stimme.

Zur umstrittenen Veröffentlichung der Gespräche mit seinem Ex-Ghostwriter Heribert Schwan äußerte Kohl sich nicht - genauso wenig wie seine Frau Maike Kohl-Richter, die ihn begleitete. Schwan hatte am Dienstag in Berlin seine "Kohl-Protokolle" aus den Jahren 2001/2002 präsentiert. Kohl rechnet darin auch mit Parteifreunden ab. Kohls Anwälte hatten erklärt, Schwan sei nicht berechtigt, über die Aufzeichnungen zu verfügen.
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