Franz Roth: Urkunde für 50. Fußwallfahrt nach Gößweinstein
Überaus treuer Pilger

Für seine 50. Teilnahme an der Gößweinstein-Wallfahrt wurde Franz Roth (Vierter von rechts) von Stadtpfarrer Thomas Jeschner geehrt. Mit im Bild die "Wallfahrtsmusiker" Franz Dilling (rechts), Martin Hafner (Dritter von rechts), Gerhard Fahrnbauer, Christine Kneißl (von links), Pilgerführer Herbert Körper (Zweiter von rechts) und "Bildträger" Josef Emmerling. Bild: gpa
Wenn jemand 50 Mal zu Fuß nach Gößweinstein pilgert, zeugt dies von guter Kondition, aber auch von tiefer Frömmigkeit, die im Gebet zur Heiligsten Dreifaltigkeit und in der Verehrung der Gottesmutter ihren Ausdruck findet.

Einer, auf den diese Beschreibung zutrifft, ist Franz Roth. Der 75-jährige Landwirt im Ruhestand, wie er sich selber nennt, wurde nach der Rückkehr der Gößweinstein-Wallfahrer (wir berichteten) für die 50. Teilnahme geehrt. "Weil i amal ziemlich krank g'wesn bin und fast zehn Joar net wallfahrt'n kinna hob, hob i versprochen, wenn i wieda gsund wir, göi i nu af Gestamasta mit, so lang i ko", erklärte Roth.

Aus diesem Versprechen sind jetzt 50 Wallfahrten geworden, für die Stadtpfarrer Thomas Jeschner dem treuen Pilger bei der Rückkehr in der Bergkirche eine Dankurkunde überreichte und ihm für seine Treue herzlich "Danke" sagte. Dieser Dank gelte auch allen, die zum Gelingen der Gößweinstein-Wallfahrt einen Beitrag geleistet haben - ob als Vorbeter, Bildträger oder auch als Musiker auf dem sicher nicht ganz leichten Pilgerweg.
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