Frauen-Union auf Firmenbesuch bei der Schug-Gruppe
Im In- und Ausland auf Wachstumskurs

Der Kreisverband der Frauen-Union war zu Gast bei einem Dienstleister im Gesundheitsbereich: Bei einer Sitzung mit Ortsvorsitzenden-Konferenz besichtigten die FU-Damen die Schug-Gruppe in Eschenbach. Chef Hubert Schug (Zweiter von rechts) und Geschäftsführer Hans Jürgen Kurz (links) gaben den Besucherinnen Einblicke in die Firmenphilosophie. Bild: do
Helfen, unterstützen, beraten: Das ist die Philosophie der Schug-Gruppe. Das Unternehmen ist auf dem Weg zum großen Rundumversorger in der Gesundheitsbranche. Dazu sind neue Projekte in Planung, wie zahlreiche Mitglieder des Kreisverbands der Frauen-Union beim Firmenbesuch erfuhren. Der Kreisvorstand, angeführt von Vorsitzender Tanja Schiffmann, sowie zahlreiche Frauen aus den Ortsverbänden machten sich im Industriegebiet ein Bild vom "Aufsteiger" im Bereich medizinische Dienstleistungen.

Nach der Begrüßung durch Firmenchef Hubert Schug und Ehefrau Susanne Schug, der Vorsitzenden der Eschenbacher Frauen-Union, stellte Geschäftsführer Hans Jürgen Kurz das Unternehmen vor. Fünf Apotheken in Eschenbach, Betzenstein, Kemnath, Windischeschenbach und Weiden, drei Sanitätshäuser in Eschenbach, Marktredwitz und Weiden, Schug-Medical als Unternehmen für medizinische Produkte und eine Schulungsfirma für Logistik, Vermarktung und Praxismanagement: Die Schug-Gruppe entwickele sich "zum überregionalen Gesundheitsplayer", erklärte Kurz.

Das Geschäftsfeld "Schug-Medical" umfasse ein ganzheitliches Sortiment an Verbandsstoffen, das individuell zusammengestellt und ausgeliefert werde. Auch der Online-Handel floriere. Auf die Aufgaben der Schwestergesellschaft "Medical Service" eingehend, verwies der Geschäftsführer auf die Weiterbildung des medizinischen Fachpersonals. Neue Hygiene-Anforderungen beispielsweise seien ein Thema.

Das Praxis- und Qualitätsmanagement der Firma trage dazu bei, die bestmögliche Versorgung der Kranken zu gewährleisten, merkte Kurz an. Auch ein Projektauftrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung - auch mit dem Fraunhofer-Institut und dem Medical Valley der Metropolregion Nürnberg - helfe, die Versorgungsqualität weiter zu verbessern und die Vernetzung der medizinischen Versorger zu fördern.

Die Schug-Gruppe setze nicht zuletzt auf Expansion im Ausland. Kontakte zu Kunden in den Nachbarländern seien hergestellt und auch eine humanitäre Hilfe für Einsätze in Krisengebieten sei im Aufbau, berichtete Hans Jürgen Kurz.

Ein 400 Quadratmeter großer Showraum und zusätzliche "Reinräume" für die Produktion seien ebenfalls in Planung. In Windischeschenbach habe die Firma das Sparkassengebäude erworben, das zu einem Gesundheitszentrum umgestaltet werden solle. Die Aktivitäten der Schug-Gruppe machten sich auch in Arbeitsplätzen bemerkbar, erläuterte Kurz. Zurzeit seien in den vier Geschäftszweigen 137 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen suche aber weiter nach Nachwuchs und bilde auch aus.

Dem Vortrag des Geschäftsführers schloss sich eine Betriebsbesichtigung an. Danach tagte die Frauen-Union auf Einladung von Susanne Schug im Medienraum der Firma.
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