Frauenbund besucht Confiserie Lauenstein
Grüner Genuss

Bei einem Ausflug besichtigte der Katholische Frauenbund die Confiserie Lauenstein. Bild: hia
Ins Paradies für Schleckermäuler, ja sogar zum giftgrünen Schokoladengenuss, begaben sich die Frauen des Katholischen Frauenbundes. 29 Mitglieder machten sich beim Halbtagesausflug auf den Weg nach Teuschnitz. Dort wird in der Manufaktur der Confiserie Lauenstein braune, manchmal auch schwarze oder weiße und sogar grüne Schokolade hergestellt.

2015 feiert die Confiserie 50. Geburtstag. Grund genug hinter die Kulissen zu schauen und so manches Leckerli zu verkosten und mitzunehmen. 60 Mitarbeiter arbeiten hier in der Manufaktur in Teuschnitz, 12 in der Fischbachsmühle in Lauenstein. Dazu kommen die Mitarbeiter in der Verpackung und im Büro in Ludwigsstadt. Insgesamt sind knapp 150 Personen beschäftigt, erfuhren die Ausflügler. Sie staunten nicht schlecht, dass die Confiserie 130 verschiedene Sorten ganzjährig im Sortiment hat.

Dazu kommen 50 bis 60 Spezialsorten, 27 verschiedene Schokoladen, 6 gefüllte, 8 Burgtafeln und die 4 neuen Matcha-Tafeln. Für das Weihnachtsgeschäft werden im November 76 000 bis 77 000 Kilo produziert. Im Vergleich dazu werden im Mai 10 000 bis 12 000 Kilo hergestellt. 440 000 Kilo Pralinen beziehungsweise Schokolade hat die Confiserie letztes Jahr produziert, 370 000 davon im Werk Teuschnitz, das seit dem Jahr 2007 besteht.

Und wie wird die Schokolade grün? Bei einer Filmvorführung über die Pralinenherstellung erfuhren die Kirchenlaibacherinnen, dass die Schokolade zunächst weiß ist, bis grünes Pulver dazu gegeben wird. Matcha-Pulver heißt es, stammt aus Japan und bedeutet pulverisierter Tee, hergestellt von Teebauern aus Asien. In 2000 Liter fassenden Tanks lagert die flüssige Schokolade in allen Variationen. 43 Grad warm ist die weiße Schokolade dort. Wenn sie verarbeitet wird, wird sie auf etwa 28 Grad temperiert. Von Hand wird diese mit dem jeweiligen Pulver verrührt und in die Schokoladentafel-Formen gegossen. Einige Damen durften sogar Pralinen und Herbstpasteten selbst verzieren.

Nach dem Kaffee bot der Werksverkauf mit seiner Pralinentheke Gelegenheit zu neuen Geschmackserlebnissen. Bei ihrem Ausflug waren die Gedanken der Frauen bei Pfarrer Sven Grillmeier, der dieses Genusserlebnis verpasste, da er wegen einer Erkältung das Bett hüten musste.
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