Frauenbund stellt sich neu auf

Ein komplett neues Führungsteam zu finden, wird für viele Vereine immer schwieriger. In Waldau standen am Dienstag beim Katholischen Frauenbund Neuwahlen an. Die Aufgabe war leichter als gedacht.

Junge Menschen würden sich nicht mehr mit dem Frauenbund identifizieren und orientierten sich in der wenigen Freizeit anderweitig. Noch dazu sei das Freizeitangebot inzwischen breitgefächert, erkannte Vorsitzende Heidi Janker die Gründe. Trotzdem stand am Ende der Jahreshauptversammlung wieder eine Mannschaft in Amt und Würden.

Amtszeit geht zu Ende

Bezirksvorsitzende Angela Bodensteiner leitete zum letzten Mal während ihrer Amtszeit, die am 29. Oktober enden wird, die Neuwahlen. Vorsitzende bleibt Heidi Janker. Erika Kiesl wird ihr künftig als Stellvertreterin unter die Arme greifen. Bewährt hat sich Ute Reil als Schatzmeisterin. Ebenfalls neu in den engeren Vorstand rückt Roswitha Meckl als Schriftführerin. Im Führungsgremium werden sich Marion Kick, Claudia Wiesent, Erika Meyer, Betty Buchta, Christine Liebl, Waltraud Kick und Manuela Seiler als Beisitzerinnen beratend einbringen. Die Kasse prüfen zukünftig Anita Weich und Bärbel Laubmeier.

Geistlicher Beirat ist Dekan Alexander Hösl. Zur Vertreterin für den Verbraucherservice erklärte sich Claudia Wiesent bereit und für die Landfrauenvereinigung Erika Kiesl. Die Fahnenabordnung stellen Betty Buchta, Ute Reil und Marion Kick. Vorsitzende Heidi Janker bat ihre Mannschaft zukünftig um tatkräftige Unterstützung.

Mit dem Frauenbundausweis, der Anstecknadel und einer Rose hieß die Vorsitzende das neue Mitglied, Manuela Seiler, willkommen. Zwei Geburtstagskindern gratulierte die Vorsitzende zum runden Jubiläum. Christine Liebl feierte am Sonntag ihren 70. und Christa Bauer ihren 60. Geburtstag.

Leider blieb der Vorsitzenden auch die Pflicht mit Hilde Röbl, Rita Faltenbacher, Anita Weich und Christa Bauer bewährte Mitglieder aus der Führungsriege zu verabschieden. Für sie alle gab es Sonnenblumen.

Viele Bildungsangebote

Als Bezirksvorsitzende habe Bodensteiner in Waldau die Vorsitzenden Hilde Zeitler, Rosa Schaller, Traudl Stich, Anita Weich und Heidi Janker begleiten dürfen. Bodensteiner sprach die vielen Bildungs- und Schulungsangebote an. Wegen des 30. Gründungsjubiläums, das der Zweigverein im Frühjahr feierte, verschob sich die Jahresversammlung auf den Herbst. Deswegen berichtete Schriftführerin Erika Kiesl über diesen kompletten Zeitraum.

Wer die gesellschaftlichen Diskussionen verfolge und die Grüppchenbildungen anprangere, sollte nicht jammern, sondern als Gemeinschaft von Christen Profil zeigen, forderte Dekan Hösl. In der Flüchtlingsfrage dürften die Menschen nicht schweigen, sondern müssten ihre Stimme erheben. Der Frauenbund sei eine der ersten Organisationen gewesen, die dafür Solidarität bekundeten und Hilfe gewährten.

Eine Kirche ohne Frauen sei für ihn undenkbar, unterstrich der Geistliche. Mit Blumen dankte er der Führungsriege für die Mühen in den vergangenen viereinhalb Jahren.
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