Frechetsfelder stellen neue Heizanlage am 14. Juni vor
Ofen brummt schon

In einer nicht mehr gebrauchten Scheune in Frechetsfeld entstand die gemeinsame Hackschnitzelheizung. Sechs Hausbesitzer "hängen schon dran", und ein siebter kommt hinzu, sobald sein Neubau steht. Bild: fm
Der eine Frechetsfelder wollte seine in die Jahre gekommene Heizung erneuern, der Nachbar stand nach einem Brand unter Zugzwang: Einige gut funktionierende Hackschnitzelgemeinschaften in der Region brachten die beiden auf die Idee, eine gemeinsame Anlage zu schaffen. Sie hörten sich im Ort um und fanden vier weitere Interessenten; einer kommt mit dem bevorstehenden Neubau noch dazu.

Ihr fertiges Projekt stellt die Hackschnitzelgemeinschaft Frechetsfeld an einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 14. Juni, vor. Die Besucher erwartet ab 10 Uhr ein Weißwurst-Frühschoppen. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen sowie Grillschmankerl.

Die Räume für die Heizungsanlage fanden sich in einer nicht mehr benutzten Scheune. Bei den Vorbereitungen beriet das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhhaltigkeit (ZEN) in Ensdorf die Beteiligten. Sie holten die behördlichen Genehmigungen samt Nutzungsänderung ein und stellten die Förderanträge.

2014 wurden mehr als 500 Meter Versorgungsleitungen verlegt, die Technik installiert und der Lagerbunker hergerichtet. Seit Januar "brummt" der Ofen mit einer Leistung von 250 kW und heizt das Wasser auf. Der Pufferspeicher fasst 8,3 Kubikmeter. Eine computergesteuerte Regel- und Bedienungstechnik samt Wärmemengenzählern sorgt für den reibungslosen Ablauf.

Den beteiligten Frechetsfeldern kam es auch darauf an, einen kleinen Beitrag zur Umstellung auf erneuerbare Energien und zum Klimaschutz zu leisten. Dass die Hackschnitzel aus eigenen Wäldern kommen, wirkt sich auch finanziell positiv aus.
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