Fred Böckl holt sich auch im türkischen Ali Bey einen internationalen Turniersieg
Dritter Streich in Folge

Fred Böckl bleibt sich treu: Der Weidener Tennissenior war bei den Wilson Open in Ali Bey nicht zu schlagen. Bild: pmö
Weiden/Ali Bey Manavgat. (pmö) Nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft und der Halleneuropameisterschaft hat Fred Böckl seine Siegesserie auch bei den Internationalen Wilson Open in Ali Bey (Türkei) fortgesetzt. Der Tennis-Senior blieb auch dort ohne Satzverlust.

Im rein deutschen Finale besiegte der Weidener den an Nummer drei gesetzten Horst-Dieter van de Loo mit 7:6 und 6:3. Der deutsche Spitzenspieler gehört damit zu den wenigen Tennissenioren, die sowohl auf Teppich als auch auf Sand Weltranglistenturniere der höchsten Kategorie gewinnen konnten. Dass dieses Turnier zu den bestbesetzten der Welt gehört, beweist die Meldeliste. Von der AK 35 bis zur AK 75 hatten bis auf eine Ausnahme alle amtierenden Weltmeister gemeldet.

In der AK 65 war der Weltranglistensechste Fred Böckl an Nummer zwei gesetzt und marschierte trotz weniger Trainingseinheiten auf Sand souverän durch das Turnier. Zunächst schlug er den österreichischen Bundesligaspieler Peter Gutmann mit 6:1 und 6:1, danach den Litauer Jonas Pagonis mit 6:0 und 6:2. Im Viertelfinale traf er überraschend auf den Harburger Paul Schorn, der zuvor Schwedens Nummer eins, Per Wall, besiegt hatte. Aber auch die Nummer 15 des deutschen Tennisbundes hatte gegen den Weidener keine Chance und zog mit 1:6 und 2:6 den Kürzeren.

Spannung versprach das Halbfinale gegen den an Nummer vier gesetzten Niall Sweeney, Englands Besten und aktuelle Nummer 15 der Weltrangliste. Böckl zeigte jedoch vom ersten Ballwechsel an, wer der Chef auf dem Centercourt sein würde. Mit präzisen Angriffsbällen und wie an der Schnur gezogenen Passierschlägen hielt er den baumlangen Briten auf Distanz und gewann deutlich mit 6:2 und 6:2.

Im Finale gegen van de Loo entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Sie gipfelte in einem spannenden Tie-Break, den Fred Böckl nervenstark mit 10:8 für sich entschied. Im 2. Satz nahm er dem Elften der Weltrangliste zweimal den Aufschlag ab und gewann mit 7:6 und 6:3 das dritte große Turnier hintereinander.
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