Freibad Freudenberg: Gemeinderat will erst Duschen und Toiletten sanieren
Vorerst kein Sonnensegel

Die Beschattung des Kinderspielplatzes im Freudenberger Freibad muss warten. Der Gemeinderat hat entschieden, das Geld für andere Sanierungsmaßnahmen einzusetzen. Bild: sche
(sche) Im Sommer 2015 sind die Oberpfälzer ganz schön ins Schwitzen gekommen. Eigentlich ein Grund, um zufrieden auf die recht ordentliche Auslastung des Freibades zurückzuschauen. Doch im Gemeinderat Freudenberg hieß es: Nach der Badesaison ist vor der Badsaison. Die Räte nahmen sich den Anliegen besorgter Mütter an, die eine Beschattung des Kleinkinderbereichs wünschen. Nachdem auch die Verwaltung nicht untätig war und im Sommer in ein bis zweistündigen Rhythmus das Geschehen im Bild festhielt, befasste sich das Gremium nun ausgiebig mit den Bildaufnahmen. Diese zeigten den unterschiedlichen Schattenwurf und die Sonneneinstrahlung bei den beiden Rutschen.

Eine kostengünstige Baumarkt-Lösung ist allerdings aus der Sicht der Verwaltung im öffentlichen Bereich aufgrund der Sicherheitsvorschriften nicht möglich. Kämen also für die Beschattung des Kinderspielplatzes nur hochwertige Sonnensegel oder überdimensionale Sonnenschirme in Frage. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 6000 Euro. In die Diskussion eingebracht wurden die notwendigen Investitionen für das Freibad in den nächsten Jahren. Wie sich dabei herauskristallisierte, habe die Sanierung der Duschen und Toiletten Vorrang.

Eine Gegenstimme

Die Behebung der Fliesenschäden in den jeweiligen Becken, die Erneuerung der Durchschreitebecken und der Holzdecke im Kiosk-Bereich sowie die Überholung der Lautsprecheranlage stünden auch noch an. Außerdem beinhalte die Wunschliste noch etliche weitere Maßnahmen. Der Gemeinderat beschloss daher, gegen die Stimme von Gerhard Dotzler (SPD), vorerst nur die finanziellen Mittel für die als vordringlich erachteten Projekte im Haushalt 2016 bereitzustellen.
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