Freie Wähler bei der Polizei - Einbrüche ein Thema
Hausbesitzer oft unvorsichtig

Eine Delegation der Freien Wähler um Vorsitzenden Thomas Riedl (Mitte) und zweiten Bürgermeister Karl Lorenz (Zweiter von links) sprach mit Dienststellenleiter Reiner Striegl (Vierter von links) und seinem Stellvertreter Werner Stopfer (Vierter von rechts) über aktuelle Sicherheitsthemen. Bild: hfz
Für die "Rund-um-die-Uhr-Sicherheit" an 365 Tagen im Jahr bedankte sich Vorsitzender Thomas Riedl beim Besuch der Freien Wähler in der Polizeiinspektion. Bei der Diskussion mit dem Dienststellenleiter, Erstem Polizeihauptkommissar Reiner Striegl, und seinem Stellvertreter, Polizeihauptkommissar Werner Stopfer, ging es zunächst um die zunehmende Einbruchskriminalität.

Werner Stopfer antwortete Lidia Reimer auf ihre Frage, dass es in Eschenbach und Umgebung vor allem Einbrüche in Vereins- und Sportheime gebe, da dort kein dauernder Wirtschafts- und Wohnbetrieb stattfinde. Auf die Nachfrage von Karl Lorenz, wie es in den grenznäheren Regionen aussehe, informierte Stopfer, dass dort auch Privathäuser betroffen seien.

Beamte beraten kostenlos

Thomas Riedl sprach das oft unvorsichtige Verhalten von Hausbesitzern an. Dies bestätigte der stellvertretende Dienststellenleiter und übte Kritik am fahrlässigen Umgang mit Sicherheit, wenn zum Beispiel Fenster offen stünden und Haustüren nicht verschlossen seien. Stopfer erinnerte an die kostenlose Beratung durch die Polizei.

Im Zuge der nach wie vor vorhandenen Drogenproblematik fragte Karl Lorenz die beiden Vertreter der Polizeiinspektion, wie sie zu dem geplanten Cannabis-Club in Weiden stehen. Striegl und Stopfer wiesen zunächst darauf hin, dass Alkohol nach wie vor die Droge Nummer eins sei und unzählige polizeiliche Maßnahmen erforderlich mache.

Die Realisierung des Clubs in Weiden lehnten sie kategorisch ab, da die Verabreichung von Cannabis als Einstiegsdroge betrachtet werden müsse. Reiche die anfängliche Wirkung nicht mehr aus, werde auf härtere Substanzen umgestiegen. Das Beispiel Holland zeige, dass auch dort wieder restriktiver mit der Abgabe von Drogen umgegangen werde.

Langsam durch den Wald

Wolfgang Jellen wollte schließlich wissen, ob sich angesichts der zunehmenden Zahl an Wildschweinen die Anzahl der Wildunfälle verändert habe. Striegl erwiderte, dass es pro Jahr zirka 1000 Wildunfälle im Einzugsbereich der Polizeiinspektion gebe. An den neuralgischen Punkten fänden aber in erster Linie Zusammenstöße mit Reh- und Großwild statt.

Bei den Wildschweinen habe sich keine bedeutende Erhöhung ergeben. Der Dienststellenleiter appellierte an die Vernunft der Autofahrer, in Waldstücken besonders in der Nacht die Geschwindigkeit zu reduzieren.
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