Freie Wähler/Aufschwung Auerbach nominiert Stadtrats-Liste - Viele Themen im Blickfeld
Rathauschef auf der Pole-Position

Deutschland und die Welt
23.11.2013
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Jetzt haben auch die Freien Wähler/Aufschwung Auerbach ihre Stadtratskandidaten nominiert. Die Wählergruppierung um Bürgermeister Joachim Neuß schickt neben dem Rathauschef als Spitzenkandidaten selbst auch ihre bisherigen Mandatsträger wieder ins Rennen. Lediglich Hermann Wiesner kandidiert nicht mehr.

Vorsitzender Michael Streit freute sich über die große Resonanz von 56 Wahlberechtigten. "Es tut gut, so viele Mitglieder zu sehen. Wir haben ein klares Ziel, Joachim Neuß als Bürgermeister und eine starke Fraktion." Die Stadtratsliste wurde einstimmig gewählt. Wahleiter Hermann Wiesner berichtete von eine konstruktiven und positiven Stimmung im Vorfeld und stellte die Kandidaten im einzelnen vor. Man wolle "das Beste für Auerbach" - mit diesem Slogan gehen die Freien Wähler in den Wahlkampf.

Joachim Neuß nahm das Ergebnis als überzeugendes Votum für die Politik in Auerbach an. "Wir schicken ein tolles Team mit stabilen Persönlichkeiten und Kompetenzen ins Rennen." Das Durchschnittsalter liegt bei 40,6 Jahren, fünf Frauen und fünf bisherige Mandatsträger stehen auf der Liste. Zwei Kandidaten kommen aus dem Umland. Man wolle keine Konkurrenz aufbauen zu den gefestigten Strukturen aus dem Umland, die mit der CUU eine gute Vertretung hätten, so Neuß weiter. Die Zusammenarbeit mit der CUU im Stadtrat funktioniere hervorragend.

Keine Neuverschuldung

Neuß gab einen Rückblick auf das Erreichte der vergangenen sechs Jahre. "Keinen Euro Neuverschuldung, pro Jahr vier Millionen Euro investiert und 2 Millionen Euro Schulden abgebaut." Zum Thema Industrieansiedlung sagte er: "Es besteht ein unterschriebener Betriebsansiedlungsvertrag mit der Firma Witron auf Saaß, zuvor wurden auch mit ansässigen Firmen hier Gespräche geführt." Man habe ZF informiert, mögliche Bedenken angefragt.

Für die kommende Woche kündigte Neuß eine Veranstaltung zu "Bürgerwindrädern" an. Diese werden bei Hagenohe gebaut. Die Bürger können sich beteiligen. Die Veranstaltung findet am 29. November im Hotel Goldener Löwe statt. Mittelschulverbund, Klettermetropole und die Abwassermaßnahmen streifte Neuß ebenso.

Er stellte die Zusammenarbeit mit Pegnitz vor und erklärte: "Wir haben die gezielten Ausbaupläne für das Hallenbad aufgegeben und wollen das Geld lieber in die Nahverkehrsanbindung an Pegnitz stecken. Wir schicken die Leute zum Schwimmen ins Cabriosol und die kommen zu uns zum Klettern."
An die Mitbewerber im Wahlkampf schickte Neuß die Ansage: "Auerbach ist kein Versuchsfeld, auf dem sich Neulinge ausprobieren können. Politik ist kein Spiel. Politische Strukturen tragen zwar durch den Wahlkampf, danach ist man im Büro im Rathaus allein auf sich gestellt und muss selber denken und laufen."

Als große Vorhaben der Zukunft nannte Neuß die Sanierung der Grundschule und die Untere Vorstadt, die die beste Infrastruktur für Senioren biete. Bereits in der Stadtratssitzung am 4. Dezember werde dazu ein Konzept vorgestellt.
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