Freihung krasser Außenseiter - Riglasreuth muss sich gegen Reuth steigern
Ungleiches Derby in Mantel

Weiden. (sf) Dem FC Freihung droht am Sonntag neues Ungemach. Nach dem 0:8 beim Spitzenreiter der Kreisklasse West, TSV Reuth, muss er beim Nachbarn VfB Mantel antreten. Dort bezog man im Vorjahr eine Schlappe in gleicher Höhe. Reuth sollte beim heuer unberechenbaren SV Riglasreuth auf der Hut sein. In Kulmain treffen mit dem einheimischen SV und der SpVgg Windischeschenbach zwei Teams aufeinander, die zuletzt mit klaren Siegen überraschten.

SV Kulmain       Sa. 16.00       SpVgg W'eschenbach
"Endlich haben meine Stürmer mal das Tor getroffen", freut sich Kulmains Trainer Markus Schönl nach dem 5:0 über Krummennaab. "Aber der Sieg zählt nur dann etwas, wenn wir nachlegen." Es ist aber Vorsicht geboten, gelang doch dem Gast am letzten Sonntag auch ein klarer Sieg. Martin Braungart (SpVgg) zollte seinen Jungs ob der gezeigten kämpferischen und läuferischen Leistung gegen Riglasreuth ein dickes Kompliment. Nach Kulmain fährt man dennoch mit gemischten Gefühlen, denn der gastgebende SV war schon immer ein Angstgegner. Sollte man aber an die Leistung vom Vorsonntag anknüpfen, ist ein Punktgewinn durchaus realistisch. Bis auf Bernhard Ernstberger ist alles einsatzbereit.

VfB Mantel       So. 15.00       FC Freihung
An zwei Sachen dürfen die Kicker das VfB am Sonntag auf keinen Fall denken: An das Spiel gegen den FC Freihung in der Vorsaison und an dessen Match am vergangenen Sonntag in Reuth. Nur wenn der Kopf frei ist und jeder die richtige Einstellung mitbringt, können laut Spielertrainer Dieter Scheler die drei Punkte auf der Habenseite verbucht werden. Mit der halben Reservemannschaft, bedingt durch die großen Personalprobleme, musste der FC beim Tabellenführer antreten und kam unter die Räder. Auch in Mantel ist personeller Hinsicht kaum Besserung in Sicht. So lautet die Devise von Spielertrainer Daniel Neugebauer: Hinten dicht stehen und Konter setzen.

SV Immenreuth       So. 15.00       Concordia Hütten
"Gut gespielt, aber keine Punkte. Wir müssen es lernen, aus unserer Überlegenheit auch Zählbares zu holen", lautet das Fazit von Immenreuths Spielertrainer Stefan Kleber nach der Heimniederlage gegen Mantel. Das große Manko ist das Auslassen von Torchancen. Am Sonntag gegen Hütten zählen nur drei Punkte. Es fehlen weiterhin Benjamin Merkl und Torwart Florian Schlicht. Hüttens Spielertrainer Sascha Sporer ist schon fast am Verzweifeln. Auch gegen Kastl hatte man wieder eine Vielzahl von Torchancen, aber nur zwei davon konnte man verwerten. Ganze 14 Treffer hat man bislang erzielt. Sollte bei den Angreifern endlich der Knoten platzen, könnte man auch in Immenreuth punkten.

TSV Kastl       So. 15.00       SC Schwarzenbach
Beim zweiten Heimspiel innerhalb von 48 Stunden hat sich Kastls Trainer Karl Holub etwas Zählbares zum Ziel gesetzt. Dabei wäre er auch schon mit einem Punkt zufrieden, da der Gegner und Aufsteiger SC Schwarzenbach respektabel in die Saison gestartet ist. Das größte Manko ist beim TSV derzeit, dass man aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und Urlaub jedes Mal die Mannschaft neu formieren muss. Gegen Kastl will Spielertrainer Thomas Baier als Sieger vom Platz gehen. Co-Trainer Uwe Salfer fehlt wegen einer für alle nicht nachvollziehbaren Roten Karte.

FC Vorbach       So. 15.00       FC Tremmersdorf
Vier Spiele in Folge ist der FC Vorbach nun ungeschlagen. Diese Serie soll nach dem Willen von Spielertrainer Florian Ruder fortgesetzt werden. Dabei könnte es ein kleiner Vorteil sein, dass der Gegner auch am Freitag ran muss. Man wird aber gut daran tun, die schnellen Gästeangreifer nicht aus den Augen zu lassen. Bis auf die Langzeitverletzten ist alles an Bord. Gästetrainer Matthias Müller rechnet damit, dass ihm die gleiche Elf zur Verfügung steht wie am Freitag. Man kennt die Stärken von Vorbach und wird sich darauf einstellen. Mindestens ein Remis ist das Ziel.

SV Kohlberg       So. 15.00       TSV Krummennaab
Für Kohlbergs Trainer Gerd Stache gilt vor allem eines: Die Niederlage von Tremmersdorf abhaken. Gegen Krummennaab fordert der Coach drei Punkte, alles andere wäre eine Enttäuschung. Es stehen wieder alle Spieler zur Verfügung. Nach vorne schauen und nicht zurück - das ist die TSV-Devise. Beim heimstarken SV Kohlberg wird es darauf ankommen, die brandgefährlichen Angreifer des Gastgebers in den Griff zu bekommen. Nun fällt auch noch Andreas Schieder verletzt aus, ebenso muss man auf Sebastian Bauer verzichten. Armin Steinhauser und Daniel Dostler kehren ins Team zurück.

SV Riglasreuth       So. 15.00       TSV Reuth
Will man sich gegen die angriffsstärkste Elf der Liga nicht wieder so eine Schlappe einfangen wie in Windischeschenbach, dürfen keine so leichten Abwehrfehler mehr begangen werden. Dass man Mannschaften aus den oberen Tabellenregionen ärgern kann, hat man in der Vergangenheit öfters bewiesen. Markus Hecht dürfte wieder zur Truppe stoßen. Spitzenreiter Reuth fährt nach Riglasreuth, um dort zu gewinnen, auch wenn der SV immer ein unbequemer Gegner war. Der Einsatz des gegen Freihung verletzt ausgeschiedenen Jonas Zeitler ist noch ungewiss, ansonsten vertraut man der Elf der Vorwoche.
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