Freihung.
Tipps und Termine Mehr Busse ab Gebenbach

(bk) Ein Anliegen der Berufsschüler aus dem Raum Freihung hat Früchte getragen. Der Regionalbus weitet sein Angebot aus. Vermittelt hatte dies die CSU-Vorsitzenden Erika Urban bei der Konferenz am 7.April in Großschönbrunn. Nach mehreren Verhandlungen mit dem Linienkonzessionär der kommerziellen Linie 49, der Regionalbus Ostbayern GmbH(RBO), hat Hans-Jürgen Haas vom Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS) die Zusage erhalten. Ab Beginn des kommenden Schuljahres wird das Angebot ab Gebenbach ausgeweitet.

Aus Sulzbach-Rosenberg kommt die Linie 63, die dort unter anderem die Innenstadt, das Gymnasium, die Berufsschule, das Schulzentrum Krötensee und den Bahnhof bedient. Um 16.40 Uhr kommt sie dann in Gebenbach an. In unmittelbarem Anschluss fährt künftig die Linie 49 alle Haltestellen an, also Großschönbrunn, Seugast, Freihung, Tanzfleck, Kaltenbrunn, Thansüß. Diese Anschlussfahrt ist jedoch einen Arbeitstag vorher bis 16 Uhr bei der Firma Hermann, Telefon 0 96 22/44 55 zu bestellen (Rufbus).

Die Zusatzfahrt ermöglicht insbesondere Berufs- und -fachschülern sowie Schülern einer Ganztagsbetreuung eine Rückfahrt mit dem ÖPNV. Sofern das Angebot des Rufbusses angenommen wird, besteht laut RBO auch die Aussicht auf Umwandlung in eine Festfahrt ohne vorherige Anmeldung.

Windkraft: Noch kein Bürgerentscheid

Kohlberg. Einen geplanten Infoabend für einen Bürgerentscheid zur Windkraft hat der Markt Kohlberg auf weiteres abgesagt. Die Informationsveranstaltung sollte über die bauleitplanerische Steuerung zu Windkraftanlagen in der Region aufklären. Aufgrund aktueller Entwicklungen auf überörtlicher Ebene zur Steuerung der Windkraft finde die Bürgerinformation erst einmal nicht statt, meldet das Presseamt des Marktes Kohlberg.

Zum einen sei das derzeit noch laufende Verfahren zur Änderung des Landschaftsschutzgebietes "Oberpfälzer Hügelland im westlichen Landkreis Neustadt/WN" noch nicht abgeschlossen. Zum anderen hat der Regionale Planungsverband Oberpfalz Nord angekündigt, sein aus dem Jahr 2012 stammendes Windkraftkonzept wieder aufzugreifen. Damit will er gerüstet sein, falls die sogenannte "10H-Regelung" durch die Gerichte gekippt wird. Diese Entwicklungen können sich zum Teil gravierend auf gemeindliche Windkraftplanungen auswirken.

Deshalb sei es derzeit nicht sinnvoll, ein entsprechendes Bauleitplanverfahren in Form eines Teilflächennutzungsplanes zur Steuerung der Windkraft im Bereich des Gemeindegebietes einzuleiten, da wesentliche Entscheidungen und Vorgaben auf überregionaler Ebene noch ausstehen.
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