Freistoßtor beschert drei Punkte

Es läuft einfach bei der SpVgg SV Weiden: Die Schwarz-Blauen nahmen auch die schwere Auswärtshürde beim Tabellennachbarn SV Erlenbach.

Weiden. Mit einem knappen 1:0-Auswärtserfolg feierte die Mannschaft von Trainer Tomas Galasek den vierten Sieg in Serie und machte weiter Boden auf die vorderen Plätze gut. Das Tor des Tages erzielte Matthias Heckenberger in der 27. Minute mit einem direkten Freistoß.

Typisches 0:0-Spiel

Nach getaner Arbeit war Galasek natürlich zufrieden mit der vollen Punktausbeute. "Wir spielen momentan sehr konzentriert und jeder gibt Vollgas. Wenn wir so weitermachen, ist vielleicht noch mehr möglich", sagte der Ex-Profi. Der SpVgg-SV-Coach wusste den Sieg aber auch einzuordnen: "Es war vielleicht ein typisches 0:0-Spiel, aber das Glück, solche Spiele zu gewinnen, haben wir uns erarbeitet." Sein Gegenüber Jürgen Baier haderte mit der knappen Niederlage: " Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir wussten, dass es ohne sechs Stammspieler schwer werden wird. Aber die Entscheidung durch einen Freistoß ist schon bitter."

In der Tat war die Partie im Erlenbacher Waldstadion sehr ausgeglichen. Bei den Oberpfälzern begannen Dennis Paulus für den verletzten Johannes Scherm auf der Linksverteidigerposition, sowie Heckenberger für Florian Reich im defensiven Mittelfeld. Es entwickelte sich vom Anstoß weg eine taktisch geprägte Partie zweier guter Defensivreihen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidende Vorteile verschaffen, nennenswerten Chancen gab es kaum. Eine Standardsituation musste für den Weidener Führungstreffer herhalten. Heckenberger legte sich aus gut 20 Metern den Ball zurecht und verwandelte gekonnt und sehenswert ins obere Eck. "Matthias war in den letzten Partien mit seinen Versuchen schon öfters ganz nah dran. Sein Tor hat uns einen wichtigen Sieg beschert", meinte Galasek über den Torschützen.

Erlenbach trifft Pfosten

Am Spielverlauf änderte dieses Tor wenig. Weiden agierte mit der Führung im Rücken aus einer sicheren Defensive heraus und ließ den SV nicht zur Entfaltung kommen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte allerdings Erlenbachs Konstantin Tschumak für den Ausgleich sorgen müssen, er zielte aber aus kurzer Entfernung zu genau und traf nur den Pfosten.

In Durchgang zwei erhöhte Erlenbach das Risiko und damit auch die Schlagzahl. Die Mainfranken agierten optisch überlegen, ohne sich aber echte Chancen herauszuspielen. Die SpVgg-SV-Defensive verschob immer wieder in die gefährdeten Räume und hatte kaum Probleme, um Möglichkeiten der Heimelf zu verhindern.
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