Freiwillige als "Helfer vor Ort"
Nachgefragt

Waldsassen. (pz) "Es hätte mich überrascht", sagt Rotkreuz-Bereitschaftsleiter Helmut Zeitler: Dass sich nach seinem Aufruf im Jugendheim-Saal spontan Leute als "Helfer vor Ort" (HvO) melden sei nicht zu erwarten gewesen. "Aber wir sind auf der Suche nach Freiwilligen", sagt Zeitler und denkt an Leute mit beruflicher Erfahrung - etwa Arzthelferinnen. "Wir bieten eine qualifizierte Ausbildung", sagt Zeitler. Zum Start am 1. Januar werde der Dienst verbandsintern geregelt - aus den Reihen von Bereitschaft, Jugendrotkreuz, Wasserwacht.

Probleme bereite die Finanzierung des HvO-Teams. "Da kommt schon etwas zusammen", sagt Zeitler, nennt Fahrzeug, Digitalfunk-Anlage, Schutzausrüstung. Gut 30 000 Euro Startkapital seien nötig; aus der Bereitschafts-Kasse sei dies nicht zu zahlen, weil damit andere Aufgaben der Bereitschaft finanziert werden - etwa Alten- und Flüchtlingsbetreuung.
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