Freiwillige Feuerwehr Gunzendorf hält Rückschau - Hubert Götz lässt Verein nicht ohne ...
Kein Platz mehr für Mäuse im Spitzboden

Eine Krankheit hinderte den Vorsitzenden Hubert Götz, an der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Gunzendorf teilzunehmen. Über seinen Vize Markus Schäffner ließ er ausrichten, dass er sein Amt für die anstehenden Neuwahlen zur Verfügung stelle. Sollte die Feuerwehr Gunzendorf aber ohne ihn führungslos dastehen, würde er sie nicht im Stich lassen und eine Wiederwahl annehmen.

So kam es dann auch: 34 von 35 Anwesenden sprachen sich für Hubert Götz als Vorsitzenden aus. Stellvertreter Markus Schäffner bekam es mit einem Gegenkandidaten zu tun, der allerdings weit abgeschlagen hinter ihm landete. Die Auszählung erbrachte 28 Stimmen für Schäffner und sechs für Patrick Siegler.

Der bisherige Kassier Albert Siegler stand nicht mehr zur Verfügung. Lukas Lehner trat ohne Gegenstimme seine Nachfolge an. Ebenso klar beauftragte die Versammlung Schriftführer Wolfgang Beyer, sein Amt weiterzuführen. Zu Beisitzern wurden Patrick Siegler und Simon Schwendner gewählt.

In der Versammlung verlas Schäffner den Bericht des Vorsitzenden Götz. Die Maiwanderung, das Pelzerfest im Juli, ein Ausflug zum Herbstfest in Friedenfels, der Kameradschaftsabend im November und die Weihnachtsfeier waren gesellschaftliche Ereignisse des vergangenen Jahres.

Ein ähnliches Programm erwartet die Mitglieder auch heuer. Begonnen hat es mit einem Faschingsball und der Teilnahme am Auerbacher Faschingsumzug. Der Vereinsausflug, gemeinsam mit der SKK Gunzendorf, führt über mehrere Tage nach Rauris. Den Anlass liefert ein Gipfelkreuz, das die Gunzendorfer Kameradschaft vor 25 Jahren gestiftet, auf den Berg gebracht und aufgestellt hat.

Amüsiert nahmen die Feuerwehrkameraden den Bericht über die Beseitigung der Mäuseplage am Spitzboden des Feuerwehrhauses auf. 50 Arbeitsstunden waren erforderlich, um die Brandwand zum Anwesen Haberberger freizulegen, die Isolierung herauszunehmen und den Hohlraum mit Estrichbeton aufzufüllen. Die Kosten für das erforderliche Material beglich die Stadt Auerbach.

Kommandant Markus Siegler berichtete über 48 Aktive und zwei Anwärter. Fünf Männer absolvierten eine Maschinisten-Ausbildung; sechs bestanden den Gruppenführerlehrgang.

Bürgermeister Joachim Neuß bat die Feuerwehrleute um eine Gedenkminute für den verstorbenen Ehrenbürger der Stadt Auerbach, Joachim "Jockel" Rehberg. Mit seiner Meldung, dass die Geräte für den Digitalfunk ausgeliefert wurden, verband Kreisbrandmeister Hans Sperber die Einladung zu einem Funklehrgang in Ammerthal.
Weitere Beiträge zu den Themen: Steinamwasser (60)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.