Freude per Post

In knapp zweieinhalb Monaten ist Weihnachten. Nicht in allen Ländern können die Menschen so ausgiebig feiern und schenken wie hierzulande. Die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" unterstützt besonders Kinder in armen Regionen. Richtiges Packen will gelernt sein.

Wildenreuth.(njn) Die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" läuft an. Mit Geschenken gefüllte Schuhkartons sollen Kindern in Not in osteuropäischen Staaten zu Weihnachten Freude bereiten. Für große Teil der nördlichen Oberpfalz übernimmt das "Geschenke-der-Hoffnung"-Team um Erna Mehlhase die Koordination. Bereits 15 Jahre organisieren die Frauen die Aktion.

Seit dem Jahr 2000

Mehlhase begleitet die Aktion seit dem Jahr 2000. Bis heute hat sie knapp 4250 Päckchen verschickt. Die Menschen in Deutschland und Österreich sind bis 15. November aufgerufen, einen Schuhkarton mit Geschenkpapier zu bekleben und mit Geschenken zu füllen.

Träger der Aktion ist das christliche Hilfswerk Geschenke der Hoffnung in Berlin. Ziel ist es, die in Armut lebenden Mädchen und Jungen in Osteuropa zu beschenken und ihnen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten. Wie Erna Mehlhase mit ihrem Team unterstützen in Deutschland rund 10 000 Helfer die Aktion.

Geschenke lagern im Stall

Bereits seit Wochen stecken die Wildenreuther Helfer in den Vorbereitungen. Unterstützung erhalten sie von Freifrau Eva von Podewils. Nachdem das Herrichten und Sammeln der Pakete in Mehlhases Haus Platzprobleme bereitete, stellte von Podewils ihren ehemaligen Kälberstall im Schloss zur Verfügung.

Es reicht ein handelsüblicher mit Geschenkpapier beklebter Schuhkarton aus, der mit Dingen des täglichen Bedarfs und dem, was Kindern Freude bereitet, gefüllt ist. Als Geschenke eignen sich Hygieneartikel wie Zahnbürste und Zahnpasta, Schul- und Schreibsachen, Kleidung, Bonbons, Spielsachen und Kuscheltiere. Mit einem Aufkleber auf dem Päckchen zeigen die Spender, für welche Altersgruppe oder Geschlecht der Schuhkarton gedacht ist.

Mehlhase wies darauf hin, dass nur neue Waren und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten, aber auch keine Lebensmittel, Medikamente und Kriegsspielzeug eingeführt werden. Nähere Informationen bei Erna Mehlhase (09682/1298) und unter www.geschenke-der-Hoffnung.org. Zudem liegen in Geschäften und Sammelstellen Infoflyer auf.

Wer sich Arbeit sparen möchte, für den stehen fertige Kartons in den Annahmestellen sowie im Boderladl in Wildenreuth und in der Lottoannahmestelle Götzl in Erbendorf zur Verfügung.
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