Freude über Defibrillator

Die "Helfer vor Ort" der BRK-Bereitschaft Poppenreuth leisten hervorragende Arbeit. Vertreter des BRK-Kreisverbands Tirschenreuth dankten dafür und verbesserten nun die Ausrüstung. Sie überreichten einen Defibrillator im Wert von 1500 Euro. Im Bild von links stellvertretende Kreisvorsitzende Eva Freifrau von Podewils, Bereitschaftsleiter Stefan Spörrer, Robert Wolfrum und zweiter Bürgermeister Karl Busch. Bild: kro

Viel Lob gab es bei der Jahreshauptversammlung für die umtriebige BRK-Bereitschaft Poppenreuth. Sie ist weit über Poppenreuth hinaus im Einsatz.

Im Bereich Erste-Hilfe-Ausbildung ist die Mannschaft um Bereitschaftsleiter Stefan Spörrer auch bei zahlreichen Unternehmen in der Region gefragt. Und so mangelt es nie an Aufgaben und Arbeit. In der Jahreshauptversammlung im Bereitschaftsheim erinnerte Stefan Spörrer an die zahlreichen Aktivitäten im zurückliegenden Jahr.

Neben Erste-Hilfe-Kursen für Fahranfänger gab es auch Unterrichte bei den Feuerwehren in Waldershof, Lengenfeld und Trevesen. Auch wurden Mitarbeiter der Firmen Heinl und Mößbauer aus Waldershof sowie der Firma Hart in Schirnding in Erster Hilfe und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften auf den neuesten Stand gebracht. Wertvolle Dienste leistete die Bereitschaft bei Absicherungen von Sport-, Kultur- und Musikveranstaltungen. Als Beispiele nannte Spörrer den Wendelin-Ritt in Trevesen, das Konzert "Rock gegen die Stromtrasse" in Waldershof, das Heavy-Metal-Spektakel in Wiesau und den Moto-Cross-Lauf in Waldsassen. Eine Selbstverständlichkeit war ebenfalls die Teilnahme am Helfertag des BRK in Mitterteich und bei der Einsatzübung auf Kreisebene.

Eine wichtige Einrichtung sind die "Helfer vor Ort", die 2014 zu 50 Einsätzen gerufen wurden. Hier dankte Spörrer besonders Sabine und Josef Kellner, die die meisten Einsätze stemmten. Im gesellschaftlichen Bereich sind die Veranstaltungen für Senioren und Behinderte zur beliebten Dauereinrichtung geworden. Hier pflegt die Bereitschaft seit vielen Jahren enge Kontakte zur Lebenshilfe in Marktredwitz und lädt diese schon seit Jahren zum Fasching nach Poppenreuth ein. Vertreten ist die Bereitschaft auch bei kirchlichen Veranstaltungen. Was Spörrer besonders freute: Fünf neue Mitglieder, die er in der Jahreshauptversammlung willkommen hieß. Die Bereitschaft hat derzeit insgesamt 34 Mitglieder. Der Bereitschaftsleiter blickte auch in die Statistik: Für den Sanitätsdienst wurden 286 Stunden, für soziale Dienste 200 Stunden und für die Ausbildung 280 Einsatzstunden geleistet. Viel Arbeit investierten die ehrenamtlichen Helfer in die Gestaltung des Bereitschaftsheimes.

Eva Freifrau von Podewils und Robert Wolfrum vom BRK-Kreisverband Tirschenreuth lobten das breitgefächerte Engagement der BRK-Bereitschaft Poppenreuth und überreichten einen Defibrillator. Zweiter Bürgermeister Karl Busch, der selbst über 25 Jahre als Bereitschaftsleiter in Poppenreuth aktiv war, dankte den Rotkreuzlern für ihre vielfältigen Dienste und sicherte weiterhin die Unterstützung der Stadt Waldershof zu. An die Helfer vor Ort gewandt meinte Karl Busch: "Ohne euer schnelles und gezieltes Eingreifen wären mit größter Wahrscheinlichkeit manche Notfallopfer nicht mehr am Leben."

Mehr Hilfe nötig

Stefan Spörrer richtete einen eindringlichen Appell an die Vertreter der Stadt und des Kreisverbandes: "Die BRK-Bereitschaften sollten den Feuerwehren gleichgestellt und von den Kommunen besser unterstützt werden. Bei uns steht die Hilfe für den Nächsten im Vordergrund."
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