Freudenberg mit neuer Hoffnung

Die Reise des SV Freudenberg geht am Sonntag, 15. November (14 Uhr), zur SpVgg Vohenstrauß. Die Elf von Trainer Rainer Summerer liegt mit einem Punkt mehr auf Platz neun der Bezirksliga Nord und könnte sich bei einem Sieg im Mittelfeld festsetzen. Aus den vergangenen sechs Spielen holte der Gastgeber nur einen Sieg und zwei Unentschieden, allerdings waren die Gegner bei den drei Niederlagen durchwegs Spitzenteams. Die Vohenstraußer haben sich aber seit ihrem Aufstieg 2011 in der Bezirksliga etabliert. Freudenberg musste bereits in der Hinrunde deren Spielstärke erfahren, als sie mit 2:4 den Kürzeren zogen.

Die Gastgeber verstärkten sich vor der Saison mit erfahrenen Spielern vom SC Luhe-Wildenau und jungen Talenten aus dem Nachwuchs der SpVgg SV Weiden, verfügen über einen breit aufgestellten und ausgeglichenen Kader. Freudenberg holte aus den letzten drei Spielen sieben Punkte und stellte den Anschluss ans Mittelfeld wieder her. Besonders der Sieg am vergangenen Sonntag gegen Schwarzenfeld lässt wieder optimistischer in die Zukunft blicken. Mit einer kompakten, kämpferisch vorbildlichen Leistung wurden die vermeintlich stärkeren Gäste bezwungen. Diese Einstellung - von Beginn an - wird auch in Vohenstrauß erforderlich sein. Wichtig ist zudem, dass die Defensive geordnet steht und jeder konzentriert seine Aufgabe erfüllt. Der Kader dürfte derselbe sein wie gegen Schwarzenfeld, nachdem Matthias Schlegl, Kilian Pongratz und Christian Dowridge verletzungsbedingt und Wolfgang Daucher aus familiären Gründen nicht einsatzbereit sind. Bei Gerhard Greß ist weiterhin fraglich, ob er spielen kann.

Die nachgerückten jungen Spieler zeigten aber, dass sie ihre Sache sehr gut machen und man auf sie bauen kann. Anreiz für die Neiß-Elf ist, dass sie bei einem Erfolg an den Vohenstraußern vorbeiziehen würden.
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