Freudenberg muss sich Schwarzhofen 1:3 geschlagen geben
Nach der Führung schwinden die Kräfte

Der SV Freudenberg verkaufte sich gegen einen physisch und technisch starken Gegner teuer und die Mannschaft ging mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln von Beginn an sehr engagiert und mit großem Kampfgeist zur Sache. Der Sieg der Gäste aus Schwarzhofen geht aber aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung.

In der ersten Hälfte konnte der Gastgeber chancenmäßig das Spiel noch offenhalten. Die Gäste machten mit einem gefährlichen Freistoß aus 20 m den Auftakt, der Torwart Meiler überraschte, und den er noch an den Pfosten lenken konnte. Den Abpraller wehrte er bravourös ab (4.). Danach hatte Michael Schlegl dreimal die Möglichkeit, einen Treffer für Freudenberg zu erzielen. Sein Schuss von der Strafraumkante wurde abgefälscht und ging nur haarscharf drüber (7.), die nachfolgende Ecke setzte Wolfgang Daucher per Kopf an die Latte.

Nach einem Ballverlust der Gäste ging Schlegl alleine aufs Tor zu, steuerte aber zu weit nach links und schoss über das Tor (17.). Nach einem Eckball kam er frei zum Kopfball, zielte aber knapp vorbei (27.). Danach hatten die Gäste einige Hochkaräter, doch Torwart Patrick Meiler oder ein Abwehrspieler standen stets richtig und konnten abwehren. In der 45. Minute gelang Michael Schlegl doch der Führungstreffer für die Einheimischen, als er einen weiten Ball per Bogenlampe einköpfte.

Nach dem Wechsel erhöhten die durchgehend stark besetzten Gäste den Druck und Freudenberg schwanden allmählich die Kräfte. Die Gäste zogen ihre Linie durch und hatten klare Möglichkeiten. Christoph Danner hatte mit einem gefühlvollen Schlenzer Pech, er landete an der Latte (51.), der starke Sebastian Bauer nahm einen Ball frei an, jagte aber den Drehschuss drüber (57.).

Freudenberg konnte kaum mehr für Entlastung sorgen, hatte aber die Riesenmöglichkeit, als nach einer Ecke mehrere Freudenberger frei vor dem Tor standen, doch keiner sich zuständig fühlte und Peter Piehler den Abpraller verzog (61.). Der Ausgleich nach einem Eckball durch Christian Weiß per Kopf war die logische Folge (61.). In der 76. Minute gelang Torjäger Sebastian Bauer nach einer kurz ausgeführten Eck der Führungstreffer (76.).

Der Gastverein investierte noch einmal alles und lockerte die Abwehr. Nach einem Freistoß von Gerhard Greß rutschten einige Freudenberger knapp vorbei (86.), bevor Martin Weiß nach einem Konter freigespielt wurde und für die Entscheidung sorgte (90.). Die Neiß-Elf hat sich einstellungsmäßig nichts vorzuwerfen, muss aber die Punkte gegen schwächere Mannschaften holen.
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